150 Apfelsorten zum Verkosten
"Apfelkulinarium" in Güssing machte Streuobstvielfalt deutlich

Organisierten die Veranstaltung: Isabella Gerger, Brigitte Gerger und Manfred Lendl von der "Wieseninitiative".
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  • Organisierten die Veranstaltung: Isabella Gerger, Brigitte Gerger und Manfred Lendl von der "Wieseninitiative".
  • hochgeladen von Martin Wurglits

Osnabrücker Renette, Danziger Kantapfel, Wintergoldparmäne, Steirische Schafsnase - eine für den Durchschnitts-Apfelesser ungeahnte Vielfalt tat sich beim Apfelkulinarium auf der Güssinger Burg auf. "Wir haben heuer eine extrem gute Ernte. Darum konnten wir rund 150 Apfelsorten ausstellen, die alle auf burgenländischen Streuobstwiesen wachsen", zeigte sich Organisatorin Brigitte Gerger stolz.

Was sich daraus alles an Produkten herstellen lässt, zeigten heimische Direktvermarkter: Säfte, Edelbrände, Liköre, Marmeladen und vieles mehr.

Die Nutzung und Erhaltung der Streuobstwiesen ist auch für die biologische Artenvielfalt wichtig, unterstrich der Biologe Stefan Weiß. "Auf einer solchen Wiese wachsen bis zu 60 Pflanzenarten." Die Streuobstwiesen mit ihrer Abfolge aus Bäumen und offenen Flächen seien außerdem Nistplatz, Schlafplatz und Lebensraum für zahlreiche Tierarten. "Typisch sind Grünspecht, Hornisse oder Siebenschläfer", erläutert Weiß.

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