Dorfspaziergang
Bildhauer Richard Richter zeigt "sein" Bocksdorf

Auf einem Hügel am Strembach hat Bildhauer Richard Richter seinen Vogelbeobachtungsplatz in der Bocksdorfer Natur gefunden.
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  • Auf einem Hügel am Strembach hat Bildhauer Richard Richter seinen Vogelbeobachtungsplatz in der Bocksdorfer Natur gefunden.
  • hochgeladen von Martin Wurglits

Wenn Richard Richter in Bocksdorf die pure, absolute Ruhe genießen will, dann schnürt er seine Schuhe und macht sich auf den Weg gen Süden. In einer Biegung des Strembachs, einen Kilometer nach der Kläranlage, erhebt sich am Rande des Auwalds ein kleiner, künstlicher Hügel. "Mein Vogelbeobachtungsplatz in der Natur", beschreibt ihn der Bildhauer. Reihern kann er hier ebenso auf den Schnabel schauen wie Eisvögeln, die von den nahen Rauchwarter Stauseen herkommen. Die mit Blutweiderich dicht bestandenen Wiesen faszinieren ihn ebenso wie die mit Wildem Hopfen verwachsenen Aubäume.

"Motive wie diese habe ich in Bocksdorf schon hundertfach fotografiert", erzählt Richter. Für die Gemeinde oder auch für sich hält er den Ort in allen Facetten schon seit Jahren bildlich fest.

Als Bildhauer hat Richter selbst ebenfalls sichtbare Spuren im Ortsbild hinterlassen. "Die Statue des Heiligen Florian in der Fassade des Feuerwehrhauses oder die Tennis-Eisschützen-Skulptur am Eingang der Sportgasse", zählt er auf. Besonders markant ist die "Harmonie"-Skulptur beim Kirchensteg: Zwei Halbfiguren aus Sandsteinguss, getrennt durch eine geschwungene Linie ("den Bach") und eine kreisförmige Auslassung ("den Platz selbst"). Ein Bankerl macht das Platzerl zu einer kleinen Ruhestation.

Zweihundert Meter weiter erheben sich vor dem Gemeindeamt sieben weitere kleine Denkmäler, genauer gesagt sieben Glastafeln auf je einem Betonsockel. Sie erinnern an die sieben Ehrenbürger der Gemeinde: frühere Bürgermeister, Schuldirektoren, Pfarrer. "Sogar einen ehemaligen Vizeweltmeister im Eisstockschießen haben wir", schmunzelt Richter.

An seinem Wohnort schätzt er die gute Infrastruktur. Nicht nur Kaufhaus und Bäckerei, sondern auch Kleinigkeiten, die den Alltag erleichtern. "Zum Beispiel, dass wir drei Wasserstellen auf dem Friedhof haben oder dass man zu jeder Tageszeit seinen Grünschnitt abgeben kann", schildert Richter.

Schon jetzt freut er sich auf den Herbst. Da geht er gerne in die Bocksdorfer Bergen hinaus. "Wenn man vom Heaberg hinunterschaut auf den Wald mit seinem bunten Laub, ist das wie ein Bild von Waldmüller", schwärmt Richter,

Autor:

Martin Wurglits aus Güssing

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