Ortsreportage Kukmirn
Ein Dorf - Reich an Arten- und Sortenvielfalt

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Die Kukmirner Direktvermarkter glänzen mit ihrem breiten Angebot von Obst, Gemüse bis Wein.

LIMBACH/KUKMIRN. Die Marktgemeinde kann ihren Beinamen "Burgenländisches Apfeldorf" getrost mit Stolz tragen, besticht doch die hügelige, pannonische Landschaft mit zahlreichen "Apfelbaumstraßen".

Breites Angebot

Der Apfel ist aber längst nicht mehr das einzige Aushängeschild. Die Obstbauern setzen auch auf Birnen, Zwetschken, Kirschen, Marillen, Erdbeeren, Pfirsiche und Holunder. Daraus entstehen die köstlichsten Fruchtsäfte, Edelbrände oder Liköre und sogar Weine. Auch der Ölkürbis hat seinen Einzug gehalten, von Kürbiskernöl bis hin zu diversen Kürbiskernerzeugnissen, der mannigfaltigen Verarbeitung werden keine Grenzen gesetzt. 

Annette und Ingolf Hofmann aus Limbach haben sich als Selbstversorger selbstständig gemacht. Vor 20 Jahren erwarben sie einen ortstypischen Arkadenhof mit mehreren Hektar Fläche und verwandelten diesen in einen idyllischen Garten, wo Sorten- und Artenvielfalt hochgehalten wird.

40 Jahre Imkerei-Wissen

Ingolf Hofmann betreibt eine Imkerei. 30 Bienenstöcke werden von ihm umsorgt. Sein umfassendes Fachwissen um die Imkerei gab er viele Jahre an Neo-Imker weiter. Aus seiner Feder entstanden auch mehrere Sachbücher zum Thema Bienenhaltung. Der Gemüsegarten mit überwiegend alten Sorten ist die Leidenschaft von Annette Hofmann. Sortenraritäten von Tomaten, Paprika, Spargel, Bohnen, Auberginen, Artischocken und vielem mehr gedeihen im weitläufigen Vielfaltsgarten. Anfänger und fortgeschrittene Gemüsegärtner erhalten bei Seminartagen viele nützliche Praxistipps.

Seminarangebot

In Kooperation mit dem Ländlichen Fortbildungsinstitut (LFI) veranstaltet die Bäuerin Seminare und Kurse. "Wegen Corona fanden Seminare heuer in Kleinstgruppen statt", so Hofmann. Erstmals wurde der Zertifikatslehrgang "Gartenbäuerin" im "Garten Hofmann" abgehalten. Im Glashaus züchtet die Seminarbäuerin ihre eigenen Jungpflanzen heran. Dies braucht meist viel Zeit und Geduld. "Wir verkaufen nichts, was wir nicht selbst anbauen würden und jahrelang ausprobiert haben." Während der Corona-Krise konnte man Pflanzen vorbestellen und am Hof abholen. "Das wollen wir auch im nächsten Frühjahr wieder machen", verrät Hofmann.

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