Girls Day: Berufsmöglichkeiten für Mädchen in der Güssinger Kaserne

Beim Girls Day in der Kaserne in Güssing wurde praxisnah informiert und präsentiert
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  • hochgeladen von Sonja Radakovits-Gruber

Das Ziel des jährlich stattfindenden "Girls Days" ist es, Mädchen Einblicke in Berufswelten abseits der traditionellen Rollenbilder zu geben. So öffnete auch die Kaserne in Güssing ihre Tore und präsentierte 85 jungen Frauen aus dem Burgenland, Niederösterreich und der Steiermark einige der vielfältigen Berufsangebote beim Militär.

Heer zum Anfassen

"Ich möchte beim Heer eine Unteroffiziers-Ausbildung machen und danach am liebsten bei der Militärpolizei oder im Sanitätsbereich arbeiten", erzählt Girls-Day-Teilnehmerin Chiara Prassl aus Sinabelkirchen. Gemeinsam mit ihren beiden Freundinnen war sie der Einladung des Verteidigungsministeriums gefolgt und die drei jungen Frauen informierten sich nun direkt in der Kaserne Güssing.

Auf dem gesamten Kasernengelände wurden im Rahmen eines Stationenbetriebs die verschiedenen Berufsmöglichkeiten beim Heer vorgestellt. Es erwartete die Girls z. B. ein Hubschrauber des Bundesheers, eine Präsentation der verschiedenen Waffengattungen und Fahrzeuge, eine Sanitätsstation und Infostände der Hundestaffel und der Militärmusik.

Gleichbehandlung

"Das Heer bietet Frauen dieselben Möglichkeiten wie Männern", so Major Georg Pferschy von der Montecucccoli-Kaserne. "Sie können in allen Funktionen tätig sein: von der Panzerkommandantin bis zum Sanitätswesen." 

Vor 20 Jahren begannen elf Frauen ihren Dienst beim Bundesheer, diese Zahl ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen. Mittlerweile befinden sich rund 600 Frauen in einem Dienstverhältnis beim Heer.

Der Weg zum Bundesheer

Möchte man als Frau Karriere beim Bundesheer machen, steht am Beginn eine zweitägige Eignungsprüfung. Dort erfolgt ein Gesundheitscheck, und die körperliche und psychische Belastbarkeit der Bewerber wird getestet.

Nach bestandener Eignungsprüfung beginnt dann die eigentliche Ausbildung und Spezialisierung. Generell ist es für Anwärter von Vorteil, wenn sie sportlich sind, da körperliches Training die Ausbildung begleitet.

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