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Jubiläumsfeier am 14. Oktober
Haus St. Franziskus in Güssing: Betreuung mit Herz seit 25 Jahren

Im Garten des Hauses St. Franziskus: Bewohnerin Erika Bauer mit ihrer Tochter.
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  • Im Garten des Hauses St. Franziskus: Bewohnerin Erika Bauer mit ihrer Tochter.
  • Foto: Julius Potzmann
  • hochgeladen von Martin Wurglits

Zehn Kilometer legt eine Pflegerin im Heim St. Franziskus in Güssing pro Arbeitstag zu Fuß zurück. Durchschnittlich 485mal pro Tag wird das Personal per Klingel zu Bewohnern gerufen. Das sind nur zwei Zahlen, die den Alltag in dem vor 25 Jahren eröffneten Wohn- und Pflegeheim anschaulich machen.

Haus für 124 Menschen

Seit im Vorjahr der neue Zubau errichtet wurde, können bis zu 124 Menschen im Haus St. Franziskus wohnen. „Wir haben 36 Einzelzimmer, 40 Doppelzimmer und vier betreute Wohnungen“, erläutert Leiterin Elisabeth Muhr.

Alltag und Betreuung

Zu den Grundsätzen des Hauses zählt, dass die Seniorenbetreuung weit über die Pflege hinausgeht. „Wir versuchen, unsere Bewohner so gut wie möglich in das alltägliche Leben einzubeziehen. Sie kochen und backen mit den Betreuerinnen in der Therapieküche, gehen mit einkaufen oder singen gemeinsam“, schildert Muhr. Gedächtnistraining, Kreativrunden, Musizieren, Gottesdienste, Kino, Feste und Feierlichkeiten zählen ebenfalls zum festen Programm.

Derzeit sind 113 Personen im Haus beschäftigt. Acht von ihnen sind seit der Gründung vor 25 Jahren mit an Bord. Insgesamt beherbergte das Haus seit seiner Gründung 1.358 Bewohner.

Jubiläumsfeier

Der Franziskuskirtag zum Jubiläum beginnt am Sonntag, dem 14. Oktober, um 9.45 Uhr mit einem Festgottesdienst. Dann warten Kirtagsmusik, die Volkstanzgruppe Glasing, Spanferkel und Mehlspeisen.

Wohn- und Pflegeheim St. Franziskus

Schulstraße 4, 7540 Güssing
Betreiber: Österreichische Jungarbeiterbewegung
Telefon: 03322/43852
Homepage: www.oejab.at/stfranziskus
E-Mail: stfranziskus@oejab.at
Angebote: 124 Heimplätze, davon 36 in Einzelzimmern; vier Plätze für betreutes Wohnen; Kurzzeitpflege, Langzeitpflege; Tagesbetreuung,
Aufenthaltsräume, Garten, Terrasse, Wintergarten, gemeinsame Küche, Frisier- und Fußpflegesalon

Im Interview

Elisabeth Muhr, Leiterin des Pflegeheims

BEZIRKSBLÄTTER: Was zeichnet Ihrer Meinung nach das Haus St. Franziskus aus?
MUHR: Ich glaube, es ist der familiäre, wertschätzende Umgang untereinander.

Wie hat sich der Heimausbau im Vorjahr ausgewirkt?
Wir haben zum einen die Bettenzahl erhöht, zum anderen die Wohnqualität gesteigert. Die täglichen Wege sind allerdings länger geworden.

Wie lange müssen Interessenten auf einen Heimplatz warten?
Das ist unterschiedlich, weil sich oft der Bedarf in einer Familie sehr kurzfristig ergibt. Wir schauen, dass Personen aus dem Bezirk Vorrang haben.

Was hat sich im Pflegewesen in den letzten 25 Jahren grundsätzlich geändert?
Bürokratie und Verwaltungsaufwand sind enorm gestiegen. Auch viele gesetzliche Rahmenbedingungen haben sich geändert, teils zum Negativen, teils zum Positiven.

Wie teuer sind Wohnen und Pflege in einem Heim?
Eine neue Studie zeigt, dass ein Heim in einem Gesamtkostenvergleich günstiger ist als 24-Stunden-Betreuung, mobile Dienste oder eine Senioren-WG. Der Anteil der Eigenfinanzierung ist in einem Heim am geringsten.

Was wünschen Sie sich von der Politik?
Dass die unterschiedlichen Tagsätze, die die Bundesländer den Heimbetreibern gewähren, angeglichen werden.

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