Mit Klementine Schwarz durch Burgauberg-Neudauberg

17 Wegkreuze, Marterl und Kapellen gibt es in der Gemeinde, weiß Klementine Schwarz, Vikarin des Pfarrgemeinderats Burgau-Burgauberg.
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  • 17 Wegkreuze, Marterl und Kapellen gibt es in der Gemeinde, weiß Klementine Schwarz, Vikarin des Pfarrgemeinderats Burgau-Burgauberg.
  • hochgeladen von Martin Wurglits

Dass die Burgaubergerin Klementine Schwarz als Burgenländerin den Pfarrgemeinderat im steirischen Burgau leitet, ist nichts Besonderes. Wie Neudauberg und Neudau sind auch Burgau und Burgauberg historisch bedingt aufs Engste verbunden. Pfarren und Feuerwehren sind jeweils eine gemeinsame, und auch begraben werden die Bergler aus beiden burgenländischen Orten auf den Friedhöfen jenseits der Lafnitz in der Steiermark.

Wer die hügelige Landschaft kennenlernen möchte, muss hingegen nicht unbedingt über die Grenze. "In Burgauberg und Neudauberg sind wir geradezu gesegnet mit schönen Wanderwegen", ist Schwarz stolz. Ob Kuruzzenweg, Uhudlerweg, Kinder-Kräuterweg oder Ringbergweg: Neun Routen laden zum Spazieren ein. "Und die Ausblicke über das Lafnitztal schauen überall anders aus", fügt Schwarz hinzu.

Ihr persönlicher Lieblingsplatz ist bei der Hubertuskapelle in Burgauberg. In einem stillen Talgrund unterhalb der alten Volksschule hat sich die Jägerschaft 1994 die Kapelle gebaut. Was heute kaum noch jemand weiß: An dieser Stelle endete bis in die 1920er Jahre sogar eine kleine, aus Rohr kommende Wald-Eisenbahn, weiß Schwarz.

An ausgesprochen vielen Stellen in Burgauberg und Neudauberg kommt der Wanderer an Marterln und Wegkreuzen vorbei. Insgesamt 17 sind es, alle sorgfältig hergerichtet. "Der Feitlclub hat es sich zur Aufgabe gemacht, jedes Jahr ein Kreuz zu renovieren", lobt Schwarz.

Altes Kulturgut neu definiert bietet auch der "Viakanta" in Neudauberg. Monika und Wolfgang Keil haben den alten Bauernhof mustergültig renoviert, um ihn als Veranstaltungsstätte anzubieten. "Bei uns können Firmen Seminare und Weiterbildungskurse für bis zu 20 Personen absolvieren", erzählt Monika Keil. Auch Kunstausstellungen und "Wein-Reisen" finden in dem früheren Bauernhaus eine stilvolle Kulisse.

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