Sturm, Starkregen, Überflutungen
Schwere Unwetterschäden in den Bezirken Güssing und Jennersdorf

Der Ortskern von Rudersdorf war nicht der einzige, der unter Wasser stand.
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  • Der Ortskern von Rudersdorf war nicht der einzige, der unter Wasser stand.
  • Foto: Bezirksfeuerwehrkommando Jennersdorf
  • hochgeladen von Martin Wurglits

Schwere Schäden löste gestern, Dienstag, ein heftiges Unwetter mit orkanartigen Windböen, Hagel und Starkregen aus, das über die Bezirke Güssing und Jennersdorf zog. Besonders betroffen waren das Zickental, das mittlere Stremtal, das Lafnitztal und das Raabtal. In St. Michael wurden innerhalb von nicht einmal 15 Minuten 54 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen, aus Rudersdorf wurden 70 Liter in weniger als 40 Minuten gemeldet.

Schäden im Zickental ...

Die Spur der Verwüstung zeigte sich an überfluteten Häusern und Fluren, umgestürzten Bäumen und blockierten Straßen. Im Bezirk Güssing standen die Ortskerne von Neusiedl und Limbach großteils unter Wasser, ebenso große Flächen in Eisenhüttl. In Rohr und Limbach wurde jeweils ein Stadl völlig zerstört, in Neusiedl eine Lagerhalle abgedeckt. In Kukmirn war unter anderem die Zellenbergstraße durch umgestürzte Bäume blockiert.

... und im Lafnitztal

Im Bezirk Jennersdorf waren Deutsch Kaltenbrunn, Rohrbrunn und Rudersdorf am stärksten betroffen. Häuser wurden abgedeckt, Bäume geknickt oder entwurzelt. Die Kanalisation konnte die Wassermassen der Niederschläge nicht fassen, etliche Keller und Straßen wurden überflutet.

Allein in Deutsch Kaltenbrunn mussten die Feuerwehren zu mehr als 50 Einsatzadressen, die Feuerwehren aus Mogersdorf und Wallendorf kamen zur Unterstützung. Manche Keller waren bis zu eineinhalb Meter hoch überflutet. Teile des Ortes waren für mehr als 40 Minuten ohne Strom, nachdem umgestürzte Bäume die Freileitungen beschädigt hatten.

Die Stadtfeuerwehr Jennersdorf musste überflutete Keller von Wohnhausanlagen und Reihenhäusern auspumpen. An rund 15 Einsatzadressen waren Pumpen und Nass-Sauger im Einsatz. Zur Unterstützung waren die Feuerwehren Rax-Ort und Heiligenkreuz angerückt.

Feuerwehrhaus unter Wasser

In besonderer Weise getroffen war die Feuerwehr Neusiedl bei Güssing, nachdem das Feuerwehrhaus selbst überflutet worden war. Der Strom fiel aus, die Einsatzkommunikation musste zur Gänze mit Handfunkgeräten und Übersichtskarten abgewickelt werden.

Zwei Feuerwehrmänner verletzt

Im Bezirk Güssing standen 22 Feuerwehren im Einsatz, im Bezirk Jennersdorf acht. In Rudersdorf und Neusiedl wurde je ein Feuerwehrmann bei den Aufräumarbeiten leicht verletzt.

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