Tauben: Delikatessen aus Deutsch Tschantschendorf

Gerhard Methlagl (Mitte) mit Taube, Sohn Sandro und Enkerl Leon
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Gerhard Methlagl konnte mit seiner Taubenzucht das verwirklichen, wovon viele andere träumen: er hat sein Hobby zu seinem Traumberuf gemacht.

Der Vorarlberger kam vor fünf Jahren nach Deutsch Tschantschendorf Bergen, kaufte einen alten Bauernhof und begann, die erste österreichische Taubenzucht aufzubauen. "Bis dorthin habe ich nur in meiner Freizeit Tauben gezüchtet, aber nach Gesprächen mit einigen österreischen Spitzenköchen sah ich, dass der Bedarf nach Wirtschaftstauben gegeben ist", erzählt Methlagl.

Gelistet in Spitzenlokalen

Das Südburgenland begeisterte ihn nicht nur wegen seiner Landschaft, sondern auch aufgrund der Tatsache, dass es von je her Tauben hier gegeben hat. "Früher fand man Tauben an jedem Hof und sie galten als billige und leicht bekömmliche Nahrungsmittel", berichtet der ausgebildete Masseur. Besonders in der Krankenküche galt die Taubensuppe als kräftigend und sehr bekömmlich.

In der heutigen Zeit gilt die Taube als Delikatesse in den Spitzenlokalen auf der ganzen Welt. Dies führt auch dazu, dass Gerhard Methlagl den aktuellen Bedarf kaum abdecken kann und daher seine Zucht ausbauen wird. Im Moment leben ca. 600 Taubenpaare am Hof, es könnten zukünftig aber in freistehenden Käfigen auch bis zu 3.000 werden.

Regionale Aufzucht

Dabei ist ihm jedoch wichtig, dass die Qualität auch bei steigender Taubenzahl dieselbe bleibt. "Ich garantiere hier am Taubenhof artgerechte Haltung und Züchtung und biete den Tieren viel Raum, Sonne und adäquate Nistplätze", so Methlagl.

Gefüttert werden die Tiere ausschließlich mit Futter aus lokalem Anbau (mittlerweile ca. 50 Tonnen Mais, Ackerbohne und Weizen) und auch die Schlachtung erfolgt ohne Stress für die Tiere. "Diese artgerechte Haltung und auch komplett stressfreie Schlachtung bildet die Basis für zartes, hochqualitatives Taubenfleisch"", erklärt Gerhard Methlagl.

Diesen hohen Qualitätsstandarf möchte der Taubenzüchter auch zukünftig halten. Zur Hand gehen wird ihm jetzt auch sein Sohn Sandro, der gerade auch mit seiner Familie ins Südburgenland gezogen ist.

Autor:

Sonja Radakovits-Gruber aus Güssing

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