Tierhilfe Dreiländereck - nach dem Vorbild des hl. Hieronymus

die erste Begegnung mit Streuner in den "Fallen"
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  • die erste Begegnung mit Streuner in den "Fallen"
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Im Zuge eines Kunstprojektes in Wien, bei dem es um die Neuinterpretation eines Gemäldes aus dem Kunsthistorischen Museum ging, ist die Fotoserie „... wie der hl. Hieronymus“ unter Zusammenarbeit mit der Tierhilfe Dreiländereck im südlichsten Teil des Burgenlandes entstanden.
Vorlage war die Darstellung des hl. Hieronymus von Christoph Paudiß. Auf den ersten Blick hat das Gemälde wenig mit der Neuumsetzung zu tun. Das rührt daher, dass eine Legende des hl. Hieronymus besagt, dass er einem Löwen geholfen hat, indem er diesem einen Stachel aus der Pfote zog. Der Löwe war sehr dankbar dafür und wurde dann sogar vom hl. Hieronymus als Haustier gehalten.
Diese Tat soll eine Vorbildhandlung für die heutige Zeit sein, in der immer mehr Haustiere vor die Tür gesetzt werden, wenn sie nicht mehr erwünscht sind. Diese Haustiere streunen dann zwangsläufig herum und leiden darunter oft sehr.
Einige Mitarbeiter der heutigen Tierhilfe Dreiländereck haben sich dieses Problem unter dem Motto "Hinschaun - Nicht wegschaun!" vor rund fünf Jahren zu Herzen genommen und gründeten einen Verein, der Hunde und Katzen vor den Qualen des Streunens bewahren möchte und ihnen stattdessen ermöglichen will, ein neues Zuhause zu finden, wo sie erwünscht sind und artgerecht behandelt werden.
Begonnen hat alles in einem Tierheim für Hunde in Ungarn, nahe der österreichischen Grenze, wo Hunde das ganze Jahr über angekettet an Bäumen oder in viel zu kleinen und ungeschützten Zwingern gehalten wurden. Diese waren die ersten Schützlinge des Vereins und wurden zum Großteil alle in Familien untergebracht bzw. leben heute bei Mitarbeitern des Vereins.
Schon bald darauf waren auch Katzen unter den Schützlingen und dank der Hilfe vieler Spender wurde der Verein zu dem was er heute ist. Die Arbeit beruht ausschließlich auf freiwilliger Basis und wird hauptsächlich durch Sachspenden aufrechterhalten.
Alle Mitarbeiter des Vereins arbeiten ganzes Jahr auf freiwilliger Basis und in ihrer Freizeit daran, dass den Tieren ein angenehmes Leben beschert wird. In Heiligenkreuz im Lafnitztal zum Beispiel sind das ganze Jahr über immer wieder Katzen bei Mitarbeiterin Teresa Lang zur Pflege untergebracht, die später weitervermittelt werden. Weiters wird aber auch ein Teil der Arbeit in Weichselbaum und im nahegelegenen Ungarn durchgeführt.
Ziel des Vereins ist es, das Bewusstsein der Bevölkerung gegenüber den Tieren zu schärfen und mögliche Vorurteile, die die Arbeit des Tierschutzes oft erschweren, zu bereinigen. Die Traumvorstellung wäre eine eigene kleine Tierschutzoase für den Bezirk Jennersdorf, denn laut dem Leitsatz des Vereins gilt: "Glückliche Tieraugen sind unser einzigster Lohn!"

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