ÖAMTC warnt: Unsachgemäße Starthilfe kann teure Schäden verursachen

Auf Probleme mit Fahrzeugbatterien entfielen 2017 rund ein Drittel aller Einsätze der ÖAMTC-Pannenhilfe.
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  • Foto: ÖAMTC
  • hochgeladen von Martin Wurglits

Rund 226.000 ÖAMTC-Einsätze wurden 2017 österreichweit wegen Problemen mit Fahrzeugbatterien absolviert. Ist die Batterie noch in Ordnung, kann mittels Starthilfe geholfen werden.

„Wer mit Starterkabeln Strom gibt oder bekommt, muss allerdings vorsichtig sein. Falsche Handhabung kann teure Elektronikschäden verursachen“, warnt Walter Kuh, ÖAMTC-Stützpunktleiter der Dienststellen Oberwart, Oberpullendorf und Güssing. Wer sich unsicher sei, sollte vor der Starthilfe unbedingt die Betriebsanleitung konsultieren.

Gleiche Nennspannung

Wichtig: Die Nennspannung der Batterien von Spender- und Empfängerauto muss gleich sein (normal 12 Volt). Die Fahrzeuge dürfen einander nicht berühren. Motor und Stromverbraucher (z.B. Licht) des Spenderfahrzeugs müssen abgeschaltet sein. Der ÖAMTC empfiehlt Kabel mit Überlastungsschutz.

Richtig verbinden

Ein Ende des roten Starthilfekabels an den Pluspol (+) der entladenen Batterie und anschließend das andere Ende an den Pluspol der Spenderbatterie klemmen. Zum Merken: immer zuerst "Plus an Plus". Danach mit dem schwarzen Kabel den Minuspol (-) der Spenderbatterie mit einem unlackierten Metallteil im Motorraum oder dem Motorblock des zu startenden Fahrzeugs verbinden. "Keinesfalls mit dem Kabel den Minuspol der Batterie berühren, weil sich durch Funken Knallgas entzünden kann", warnt Kuh.

Starten

Nun wird der Motor des Fahrzeugs mit der funktionierenden Batterie gestartet, anschließend der des anderen Fahrzeugs. Dazu schaltet man beim Auto mit der leeren Batterie einen starken Verbraucher (z.B. Heckscheibenheizung) ein, damit beim Lösen des Starterkabels im Bordnetz keine Spannungsspitzen entstehen, die elektronische Bauteile beschädigen können. Die Verbindung zwischen den Autos lässt man eine halbe Minute lang aufrecht.

Entfernen

Anschließend stellt man den Motor des "Spenderfahrzeugs" wieder ab. Läuft der Motor des anderen Autos weiter, können die Starthilfekabel in umgekehrter Reihenfolge entfernt werden.

Autor:

Martin Wurglits aus Güssing

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