Tierische Gefahr
Wildwechsel als hohes Unfallrisiko

Rund 9.500 Wildunfälle werden jährlich im Burgenland verzeichnet.
  • Rund 9.500 Wildunfälle werden jährlich im Burgenland verzeichnet.
  • Foto: ÖAMTC
  • hochgeladen von Martin Wurglits

Statistisch ereignet sich auf den burgenländischen Straßen alle 55 Minuten ein Unfall mit einem Wildtier. „Beim Zusammenstoß zwischen Pkw und Wildtieren wirken starke Kräfte auf das Fahrzeug ein“, betont Klaus Schachenhofer vom Dachverband „Jagd Österreich“. Die Wucht, mit der ein Rothirsch bei Tempo 60 auf ein Auto aufprallt, entspreche etwa dem Gewicht eines ausgewachsenen Elefanten. Besondere Aufmerksamkeit sei auf Straßen entlang von Waldrändern und vegetationsreichen Feldern geboten.

Österreichweit lag die Zahl der Wildunfälle im Jahr 2017 bei 276.

Laut statistischen Detailauswertungen des KFV ereignen sich mehr als 92 Prozent der Wildunfälle mit Personenschaden im Freiland. Knapp 77 Prozent
passieren auf Landesstraßen, 21 Prozent auf Gemeindestraßen. Im Durchschnitt der letzten Jahre sind 66 Prozent der verunglückten Personen männlich, ein relativ großer Anteil der verunglückten Personen waren Personen im Alter zwischen 15 bis 24 Jahren, nämlich 45 Prozent.

KFV-Messungen haben gezeigt, dass die Fahrgeschwindigkeit nicht bzw. nur gering um 1 bis 4 km/h reduziert wird, selbst wenn Wildtiere schon in einem Feld neben der Straße stehen.

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