Neues Regierungsprogramm
Güssinger SPÖ-Frauen begrüßen Ausbau der Ferienbetreuung

Heben die frauenpolitischen Akzente des Regierungsprogramms hervor: SPÖ-Bezirksfrauenvorsitzende Michaela Raber (links) und Landtagspräsidentin Verena Dunst.
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Verbesserungen für die burgenländischen Frauen sieht Landtagspräsidentin Verena Dunst (SPÖ) im Regierungsprogramm, das die neue Landesregierung vorgelegt hat. Zur Entlastung der Familien werde der Ausbau der Ferienbetreuung für Kindergarten- und Schulkinder beitragen. "Die Betreiber der Einrichtungen werden verpflichtet, beim Bedarf von mindestens vier Kindern eine Betreuung anzubieten. Gibt es keinen Bedarf, wird auch nicht aufgesperrt", sagte Dunst bei einem Pressegespräch. Das Land werde den Betreibern mit Zuschüssen finanziell unter die Arme greifen.

Verbessern werde sich auch die Lage für Frauen, die Opfer familiärer Gewalt werden. "Die Frauenhäuser in Eisenstadt und Oberwart werden von den Vereinen an das Land übertragen. Das bringt finanzielle Sicherheit, denn derzeit haften die Vereinsvorstände persönlich für die Verbindlichkeiten."

Politischer Aufholprozess

Dass im Burgenland bereits zwölf Bürgermeisterinnen amtieren, wird von SPÖ-Bezirksfrauenchefin Michaela Raber begrüßt. "Die Anzahl der weiblichen Bürgermeister steigt aber zu langsam", hält sie fest. Sie will Frauen verstärkt ermuntern, in die Gemeindepolitik einzusteigen. Im neuen Landtag sind elf von 36 Mandaten von Freuen besetzt. "Viel zu wenig", findet Dunst.

In den Bezirken Oberwart, Güssing und Jennersdorf zusammengerechnet amtieren aktuell fünf Bürgermeisterinnen, sechs Vizebürgermeisterinnen, fünf Stadträtinnen, 29 weibliche Gemeindevorstände und 199 Gemeinderätinnen.

Autor:

Martin Wurglits aus Güssing

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