Provisionssenkung
Post will bei ihren Partnern sparen - Güssinger Bezirks-SPÖ dagegen

Protest: LAbg. Wolfgang Sodl, Bundesrat Jürgen Schabhüttl, der Olbendorfer Postpartner Wolfgang Penzinger, Landtagspräsidentin Verena Dunst (von links).
  • Protest: LAbg. Wolfgang Sodl, Bundesrat Jürgen Schabhüttl, der Olbendorfer Postpartner Wolfgang Penzinger, Landtagspräsidentin Verena Dunst (von links).
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Die SPÖ des Bezirks Güssing will die von der Post angekündigte Kürzung der Paketprovisionen für ihre Postpartner nicht widerstandslos hinnehmen. "Wir werden im Landtag einen Initiativantrag vorlegen, in dem die Bundesregierung als Post-Mehrheitseigentümerin aufgefordert wird, weiterhin für faire Provisionen zu sorgen und keine Maßnahmen zuzulassen, die eine Ausdünnung der Versorgung im ländlichen Raum zur Folge hat", kündigte LAbg. Wolfgang Sodl an.

Ausdünnung befürchtet

Die Post hat mit 1. August die Provision pro Paket von 90 auf 40 Cent gesenkt. "Ausgerechnet im lukrativen und boomenden Paketgeschäft, und ausgerechnet dort, wo die Post kein eigenes Personal braucht und das Risiko bei den Postpartnern liegt", ärgert sich Bundesrat Jürgen Schabhüttl. Er fürchtet, dass Postpartner aufhören werden, wenn immer weniger Erlös übrig bleibt.

Sorge um Postamt Stegersbach

Im Bezirk Güssing gibt es aktuell sieben Postpartner und zwei Postämter. Dass letzteres so bleibt, bezweifelt Landtagspräsidentin Verena Dunst. "Das Postamt Stegersbach wurde personell so ausgedünnt, dass es nur noch einen Mitarbeiter gibt. Eine Schließung würde mich nicht wundern."

Post kündigt neues Provisionsmodell an

Die Post AG begründet die Provisionssenkung "auf marktübliches Niveau" mit der Wettbewerbssituation und der Mengenentwicklung, kündigt aber ein "neues, faires Provisionsmodell" bis Jahresende an.

Autor:

Martin Wurglits aus Güssing

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