Unterstützung für PendlerInnen - jetzt!

LRin Verena Dunst und LAbg. Wolfgang Sodl fordern ein faires und sozialeres Pendlergeld.
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  • hochgeladen von Alexandra Ploy

BURGENLAND (ap). Die finanziellen Aufwendungen für das eigene Automobil stehen bei den Haushaltsausgaben laut Statistik Austria bereits an zweiter Stelle. Vermehrt haben sich die Kosten drastisch mit den Preissteigerungen an den Tankstellen, und das hat weitreichende Folgen für die ganze Bevölkerung.
Eine große Belastung sind die finanziellen Mehraufwände vor allem für ArbeitnehmerInnen mit niedrigem Einkommen bzw. jene ArbeitnehmerInnen, die zu ihrem Arbeitsplatz mehrere Kilometer zurücklegen oder in eine Großstadt bzw. in ein anderes Bundesland pendeln.
Das Pendlerforum Burgenland - das sich letztes Jahr neu formierte - mit LAbg. Wolfgang Sodl als Obmann, setzt sich nun für eine Umstrukturierung der derzeitigen Pendlerpauschale ein. "Die Spritpreise bewegen sich auf Rekordniveau. Dieses Preis-Hoch führt auch zu stark steigenden Steuereinnahmen. Die Zuflüsse an den Bund betragen ein Vielfaches dessen, was den Pendler im Rahmen der Pendlerpauschale refundiert wird. Das muss sich ändern", so LAbg. Sodl.

Faires Pendlergeld
Konkrete Forderungen des Pendlerforums sind die kilometerbezogene Entlastung und die Abschaffung von gestaffelten Pauschalgruppen (bisher: bis 40km, 40 bis 60km und ab 60km). Anspruch auf Pendlergeld sollen auch Niedrigverdiener wie Teilzeitangestellte und Lehrlinge sowie Wochenpendler haben, die montags zum Job anreisen und am Wochenende wieder in ihre Heimat fahren. Höchstverdienern soll bei der Pauschale ein Limit gesetzt werden. Die Pendlerpauschale soll zu einer direkten Beihilfe werden und nicht weiterhin an die Lohnsteuerleistung angeknüpft sein.
Die Mittel für die umgewandelte und sozialere Pendlerpauschale sollen aus den Mehreinnahmen der Benzinsteuer gedeckt werden, damit Pendler für ihr Mehr an Spritkosten, auch einen Teil zurückgeführt bekommen. Ob das "faire Pendlergeld" in der gedachten Form - nämlich das die betroffenen Pendler auf Basis ihrer tatsächlichen Fahrtbelastung entschädigt werden sollen - durchgesetzt wird, ist zur Zeit noch offen: "Denn damit das Modell umgesetzt werden kann, bedarf es der Zustimmung von Finanzministerin Maria Fekter. Nicht nur im Burgenland laufen diese Bemühungen, auch Niederösterreich ist in dieser Sache bemüht, ebenso unterstützen die Arbeiterkammer und der Österreichische Gewerkschaftsbund die Initiative, um Pendler finanziell zu entlasten", so Obmann Sodl.

Zusätzliche Entlastungen
"Das Land Burgenland sorgt sich um die Pendler und kümmert sich um attraktive Verkehrslösungen und finanzielle Hilfe", sagt LRin Verena Dunst. Eine Unterstützung ist der Fahrkostenzuschuss, den es zusätzlich zur Pendlerpauschale gibt. Anfang des Jahres wurde dieser um 3,9 Prozent erhöht. Auch die Billigtankstellen im Burgenland sorgen für zusätzliche Einsparungen an der Zapfsäule, in naher Zukunft wird es auch in Güssing wieder eine Billigtankstelle geben. Auch junge Leute sollen entlastet werden: Für Lehrlinge und Schüler gibt es ab 1. September 2012 eine Jahresnetzkarte um € 60, mit der man alle Verbindungen des Verkehrsverbundes Ost-Region in Wien, Niederösterreich und Burgenland ohne zusätzliche Aufzahlung nutzen kann.

Autor:

Alexandra Ploy aus Güssing

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