Güssinger Mineralwasser
Was das Ibiza-Video mit Sulz verbindet

Die einstigen FPÖ-Politiker Johann Gudenus (links) und Heinz Christian Strache hatten mit Güssinger Mineralwasser offenbar ein internationales Geschäft im Sinn.
  • Die einstigen FPÖ-Politiker Johann Gudenus (links) und Heinz Christian Strache hatten mit Güssinger Mineralwasser offenbar ein internationales Geschäft im Sinn.
  • Foto: Der Spiegel / Elisabeth Schwenter
  • hochgeladen von Martin Wurglits

Bei dem österreichischen Wasser, über das 2017 im ominösen Ibiza-Video mit dem damaligen FPÖ-Bundesobmann Heinz Christian Strache gesprochen wurde, war das Wasser des Sulzer Mineralwassererzeugers Güssinger gemeint. Das bestätigte der frühere FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus am Donnerstag im Ibiza-Untersuchungsausschuss des Nationalrats.

Er habe aber kein persönliches Interesse an einem Deal gehabt, so Gudenus gegenüber dem ORF. Er habe nur gewusst, dass Güssinger Investoren brauche. Gudenus war mit dem russisch-österreichischen Investor Andrej Kotschetkow bekannt, dessen E&A-Holding Güssinger seit 2012 gehört hatte, die die Firma 2019 der Tochterfirma Finstil übertrug.

"Oligarchen-Nichte"

Im Ibiza-Video bot Strache der vermeintlichen russischen Oligarchen-Nichte ein Wasser-Geschäft an. „Wo wir das Wasser verkaufen, wo der Staat eine Einnahme hat und derjenige, der das betreibt, genauso eine Einnahme hat“, sagte er. Ein privater Betreiber würde das Geschäft abwickeln.

Besitzer Kotschetkow war in Sulz zu keinen Investitionen bereit, Güssinger musste im Dezember 2019 Insolvenz anmelden. Die Sanierung scheiterte im Frühjahr 2020, der Masseverwalter hat daher mit der Veräußerung unbeweglichen Firmeneigentums begonnen.

Güssinger Mineralwasser stellt Insolvenzantrag
Autor:

Martin Wurglits aus Güssing

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