Fernwärme als Forschungs-Thema in Güssing

Erneuerbare Energie: Die Workshop-Teilnehmer besichtigten eine Fernwärme-Produktionsanlage.
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  • Foto: Dominik Rutz
  • hochgeladen von Martin Wurglits

Fernwärmebetreiber aus ganz Österreich versammelten sich im Güssinger Technologiezentrum, um neue Entwicklungen zur Optimierung von Fernwärmenetzen zu erfahren.

"Schwerpunkte des Workshops waren, den Trend von Saisonspeichern zu verfolgen, Vorlauf- und Rücklauftemperaturen zu senken sowie die Nutzung von Wärmepumpen im Fernwärmenetz", erklärt Forschungsleiter Christian Doczekal vom veranstaltenden Institut Güssing Energy Technologies (GET).

"Dadurch wird es möglich, Fernwärmenetze weiterzuentwickeln und mehr erneuerbare Energie effizienter einzusetzen. Mit oft recht einfachen Maßnahmen ist es möglich, Netzverluste um 10 bis 20 % zu senken", weiß GET-Geschäftsführer Richard Zweiler, dessen Institut Forschungsprojekte in Österreich und der EU durchführt.

Vorgestellt wurden nicht nur Anwendungsbeispiele aus Strem und Jennersdorf, sondern auch aus Dänemark. Dort wird Solarenergie aus dem Sommer gespeichert und im Winter zur Versorgung des Fernwärmenetzes verwendet.

"Die Teilnehmer waren mit den präsentierten Ergebnissen sehr zufrieden und haben Interesse an weiterer Forschungs- und Umsetzungsarbeit", fasst Zweiler zusammen.

Erneuerbare Energie: Die Workshop-Teilnehmer besichtigten eine Fernwärme-Produktionsanlage.
Fernwärme-Leitungsnetze lassen sich mit oft recht einfachen Mitteln optimieren.

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