Noch 150 Soldaten für Burgenlands Kasernen gesucht

Militärkommandant Gernot Gasser (rechts), AMS-Geschäftsführerin Helene Sengstbratl und Bataillonskommandant Thomas Erkinger sind gemeinsam auf Personalsuche fürs Heer.
  • Militärkommandant Gernot Gasser (rechts), AMS-Geschäftsführerin Helene Sengstbratl und Bataillonskommandant Thomas Erkinger sind gemeinsam auf Personalsuche fürs Heer.
  • hochgeladen von Martin Wurglits

GÜSSING. Rund die Hälfte der 300 Stellen, die das Bundesheer für seine burgenländischen Garnisonen sucht, sind derzeit noch frei. Das gaben Militärkommandant Gernot Gasser, Bataillonskommandant Thomas Erkinger und AMS-Landesgeschäftsführerin Helene Sengstbratl bekannt.

Interessenten können sich in der Montecuccoli-Kaserne in Güssing und beim Arbeitsmarktservice in Stegersbach melden, aber auch einen Berufsinformationstag am 15. November in der Kaserne nützen. "Wir erläutern Job- und Karrieremöglichkeiten, führen durch die Kaserne und präsentieren in einem Stationsbetrieb die verschiedenen Tätigkeiten im Heer", gab Erkinger einen Ausblick.

Für Güssing, Bruckneudorf, Eisenstadt

Die 300 Stellen teilen sich etwa zur Hälfte auf Güssing und auf die nordburgenländischen Kasernen Bruckneudorf und Eisenstadt auf. Gesucht werden sowohl Aspiranten für eine normale Heeres-Berufslaufbahn als auch so genannte Kaderpräsenzeinheiten. "Diese rücken bei der Truppe ein und verpflichten sich für drei Jahre", erklärte Gasser. Inkludiert ist ein sechsmonatiger Auslandseinsatz, Zusatzausbildungen wie Sport, Alpin oder Sprachen sind möglich.

Eignungstest

Bewerben können sich Männer und Frauen ab 18 Jahren mit österreichischer Staatsbürgerschaft. Ein Alterslimit nach oben gibt es nicht, allerdings müssen Aspiranten einen Aufnahmetest bestehen. Hier werden körperliche Fitness, physische und medizinische Eigenschaften der Bewerber überprüft. "Seit dem ersten Personalaufruf im Vorjahr haben sich in Güssing 180 Interessenten gemeldet. Rund die Hälfte hat den Test geschafft", gab Erkinger bekannt.

Das Monatsverdienst für Kaderpräsenzeinheiten liegt bei etwa 2.000 Euro netto, für übrige Soldatenverwendungen bei 1.615 Euro brutto.

Auch nach der Aufstockung um 300 Mann/Frau wird der Personalbedarf beim Heer nicht auf Dauer gedeckt sein. "Bei uns in Güssing gehen jährlich zwischen zehn und zwanzig Personen in Pension. Und die pensionsstärksten Jahrgänge kommen noch", so Erkinger.

"Mehr Bundesheer bedeutet mehr Sicherheit", betonte Militärkommandant Gernot Gasser.

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