Neustift und Deutsch Tschantschendorf
Sieben Brot-Medaillen für den Bezirk Güssing

Den Preisträgern Friedrich Dunst (rechts) aus Neustift und Doris Huber-Szendy aus Deutsch Tschantschendorf gratulierte Landwirtschaftskammerpräsident Nikolaus Berlakovich.
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  • Den Preisträgern Friedrich Dunst (rechts) aus Neustift und Doris Huber-Szendy aus Deutsch Tschantschendorf gratulierte Landwirtschaftskammerpräsident Nikolaus Berlakovich.
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Sieben Medaillen bei der steirischen Brotprämierung gingen heuer in den Bezirk Güssing. Sechs davon errang Friedrich Dunst aus Neustift, eine Doris Huber-Szendy aus Deutsch Tschantschendorf.

Brote mit Aronia, Fleisch ...

Dunst holte in der Kategorie "Innovationen" gleich zweimal Gold: einmal für sein Kurkuma-Brot, einmal für sein Aroniabrot. Dazu kamen Gold für das Dinkelvollkornbrot, Silber für das klassische Bauernbrot und eine "Dinkelwolke" sowie Bronze für ein Apfel-Roggenvollkornbrot. Doris Huber-Szendy erhielt ihre Goldmedaille für die Innovation eines mit Kraut und Fleisch gefüllten Party-Brots.

Während Medaillen für Huber-Szendy nichts Neues sind, ist Dunst Neueinsteiger, und zwar einer mit ungebrochener Begeisterung. "Seit November habe ich schon 140 Sorten ausprobiert, und noch 500 weitere sollen folgen", sagt er. "Fast wissenschaftlich" tüftelt der ehemalige Landwirt an den einzelnen Rezepturen. Was ein gutes Brot ausmacht? "Es soll schmecken, schön und gesund sein, lange halten und gut verträglich sein", zählt Dunst auf. Bisher hat er seine Kreationen im Bekanntenkreis verschenkt, ab Oktober will er einen kleinen Kundenkreis aufbauen und auf Bestellung mit der gewünschten Brotsorte versorgen.

Insgesamt hatten 70 Brotbäuerinnen und -bauern aus der Steiermark, Niederösterreich und dem Burgenland ihre Brote für die Prämierung eingereicht. Insgesamt wurden über 200 Brote der 24-köpfigen Fachjury vorgelegt. An burgenländische Betriebe gingen insgesamt 16 Stockerlplätze: elfmal Gold, fünfmal Silber und zweimal Bronze.

Nur natürliche Zutaten

Nur Brote aus natürlichen Zutaten aus der Region und nach individuellen Hausrezepten durften eingereicht werden. Die Verwendung von Mehlmischungen, Backzubereitungen und künstlichen Zusatzstoffen war tabu. Das Hauptaugenmerk bei der Beurteilung wurde auf den Geschmack gelegt, auch optische und sensorische Faktoren kamen zum Tragen.

"Brotbacken ist gelebte Regionalität unserer Bäuerinnen und Bauern", betonte der burgenländische Landwirtschaftskammerpräsident Nikolaus Berlakovich bei der Preisverleihung in Oberwart.

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