Stegersbach ist die erste "Fairtrade"-Gemeinde des Burgenlandes

Eine Arbeitsgruppe hat erreicht, dass Geschäfte, Lokale und öffentliche Einrichtungen vermehrt Lebensmittel aus Entwicklungsländern verwenden.
  • Eine Arbeitsgruppe hat erreicht, dass Geschäfte, Lokale und öffentliche Einrichtungen vermehrt Lebensmittel aus Entwicklungsländern verwenden.
  • hochgeladen von Martin Wurglits

In Stegersbach können Konsumenten verstärkt auf "fair" gehandelte Lebensmittel aus Entwicklungsländern zurückgreifen. Stegersbach ist zur ersten "Fairtrade"-Gemeinde des Burgenlandes ernannt worden.

Die weltweite Initiative zielt darauf ab, Bauern in Lateinamerika, Afrika und Asien höhere Preise für ihre Produkte zu zahlen als Großkonzerne es tun. Mit dem Fairtrade-Gütesiegel gekennzeichnet sind Lebensmittel wie Kaffee, Tee, Bananen, Schnittblumen, Fruchtsäfte oder Süßigkeiten.

"In Stegersbach führen der Bio-Laden 'Biorei' sowie sämtliche Supermärkte Fairtrade-Produkte", erzählt Michaela Graf, die mit Gudrun Tanczos, Anita Hiermann und Silvia Muik die entsprechende Arbeitsgruppe bildet. "Auch öffentliche Einrichtungen wie Kindergarten, Gemeinde, Pfarre und die Schulen haben sich bereiterklärt, fair gehandelte Lebensmittel verstärkt zu verwenden. In der Gastronomie machen das Kastell-Restaurant und das Café Maier mit."

Weltweit gibt es deklarierte 1.800 Fairtrade-Gemeinden, in Österreich 165. Das Burgenland bildete bisher einen weißen Fleck auf der Fairtrade-Landkarte.

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