31.01.2018, 20:54 Uhr

Welche Möglichkeiten der Pflege es gibt

Sicherheit: Angehörige wollen die zu pflegenden Menschen in guten, kompetenten Händen wissen. (Foto: Pixabay)

Mit dem Pflege-Thema ist jeder Mensch irgendwann konfrontiert. Die Bedürfnisse sind unterschiedlich.

Ob in Vorbereitung für sich selbst oder in der Organisation einer passenden Pflegeform für einen Angehörigen: Das Thema beschäftigt alle. Daher gilt es, die idealen Rahmenbedingungen für die Betreuung zu finden und die Bedürfnisse des zu Pflegenden möglichst zu berücksichtigen.

Mobile Dienste

Ist an den Verbleib des pflegebedürftigen Menschen in seiner gewohnten häuslichen Umgebung gedacht, können mobile Dienste die pflegenden Angehörigen entlasten und unterstützen. Die Inanspruchnahme dieser Dienste wie Heimhilfe, Hauskrankenpflege oder "Essen auf Rädern" kann dabei individuell an den Pflege- und Betreuungsbedarf des Menschen angepasst werden.

Teilstationäre Betreuung

Tagesbetreuung ist die teilstationäre Betreuung von pflegebedürftigen Menschen während der Tages- oder Nachtstunden einmal oder mehrmals in der Woche.
Dieses Modell dient mit seinem strukturierten Tagesablauf und verschiedenen therapeutischen Maßnahmen vorwiegend dazu, den pflegebedürftigen Menschen trotz Einschränkungen ein möglichst selbständiges Leben zu ermöglichen. Die Leistungen können Abhol- und Heimtransportservice, Verpflegung, Therapien und Ausflüge umfassen.

Stationäre Betreuung

Alten- und Pflegeheime bieten 24-Stunden-Betreuung von qualifiziertem Fachpersonal an. Dies bieten den Menschen Chance auf Gesellschaft und auf einen Lebensabend mit einem gewissen Maß an Komfort und Sicherheit.

Kurzzeitpflege

Zur Entlastung von pflegenden Angehörigen können im Fall einer vorübergehenden Abwesenheit - etwa aufgrund eines Urlaubes - Menschen auch vorübergehend in einer stationären Einrichtung untergebracht werden.
Dabei profitiert der pflegebedürftige Mensch von professioneller Betreuung, der Angehörige kann gleichzeitig beruhigt den Urlaub verbringen und neue Kräfte sammeln.

Neue Wohnformen

Seniorenwohngemeinschaften stellen eine Alternative zum Pflegeheim dar. Mit Unterstützung durch ambulante soziale Dienste und Betreuung durch Sozialarbeiter wird Pflegebedürftigen ein selbstbestimmtes Leben - oft in Gesellschaft anderer Betroffener - ermöglicht.
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