05.04.2017, 12:37 Uhr

Freilichtmuseum Gerersdorf erinnert an Zeiten Maria Theresias

Den Vorratsspeicher aus dem Jahr 1795 zeigen Gerhard und Eveline Kisser (links) im heurigen Maria-Theresien-Jahr besonders gerne her.
Genau 252 Jahre alt ist der aus Unterschützen stammende Kitting, der originalgetreu im Freilichtmuseum Gerersdorf steht. Das 1765 erbaute landwirtschaftliche Vorratsspeicher wurde also während der Zeit Maria Theresias gebaut, deren 300. Geburtstag Österreich heuer begeht. "Für uns ein schöner Anlass, dieses Baukultur-Juwel in diesem Jahr besonders in den Mittelpunkt zu rücken", freut sich Museumsgründer Gerhard Kisser.

Auch der 206 Jahre alte, aus Großmürbisch stammende Kreuzstadel, der älteste Schweinestall des Burgenlandes und rund 30 weitere Wohn- und Wirtschaftsgebäude können seit 1. April wieder besichtigt werden. "Im Vorjahr kamen ins Museum sowie zu den Veranstaltungen rund 10.000 Besucher", bilanziert Eveline Niederbacher-Kisser.

Ausstellungen und Musik

Für zwei Ausstellungen bildet das Freilichtmuseum heuer wieder die stilvolle Kulisse, Der Bildhauer Oskar Höfinger sowie der Maler und Zeichner Wolfgang Horwath zeigen Werke. Im Rahmen des Güssinger Kultursommers treten im August bzw. September die Kabarettisten Gerold Rudle und Mario Berger sowie die Gesangskapelle Hermann auf.

Gut gebucht sind schon jetzt die Kurse in altem Handwerk, die im Sommer stattfinden: Möbelrestaurieren, Schmieden, Drechseln und mehr werden Erwachsenen und Kindern angeboten.
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