24.10.2017, 04:00 Uhr

Stichwahl in Kleinmürbisch: Frühwirth gegen Wolf

Amtsinhaber Martin Frühwirth (SPÖ) setzt auf Hausbesuche und persönliche Gespräche, ... (Foto: Privat)

Hier kann am 29. Oktober eine einzige Stimme ausschlaggebend sein

Es kommt auf jede Stimme an. Selten hat diese Floskel eine solche Gültigkeit wie bei der bevorstehenden Bürgermeister-Stichwahl in Kleinmürbisch. Beim ersten Wahlgang kam Amtsinhaber Martin Frühwirth (SPÖ) auf 105 Stimmen, sein Kontrahent Wolfgang Wolf (ÖVP/Liste) auf 102.

Am 29. Oktober geht es also für beide darum, möglichst viele jener 20 Stimmen zu ergattern, die der ausgeschiedene FPÖ-Kandidat Edmund Hamerl auf sich vereinen konnte.

Auf neuerliche Hausbesuche setzen beide Kandidaten. "Vor allem dort, wo wir uns etwas erwarten dürfen", präzisiert Frühwirth.  "Unsere Ziele noch einmal vorstellen, unser Bemühen zeigen und den Mitbewerber nicht angreifen", fasst er seine Strategie zusammen. Seinen Kontrahenten beschreibt Frühwirth als "integer" und als "konstruktives Mitglied im Gemeinderat".

Ein "stärkeres Miteinander in der Gemeinde" betont Wolfgang Wolf bei seinen Hausbesuchen. "Die Bürger sollen vor der Umsetzung von Gemeindeprojekten informiert werden und auch die finanzielle Lage betrachtet werden", unterstreicht er.

Die Gesprächsbasis zwischen dem Bürgermeister und ihm beschreibt Wolf als "normal und sachlich", obwohl die Meinungen bei manchen Gemeindevorhaben in der Vergangenheit nicht immer gleich waren. "Ich finde es schade, dass sachliche Argumente oftmals ignoriert wurden."

Das Wahllokal am 29. Oktober ist von 8.00 bis 11.00 Uhr geöffnet.
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