17.07.2017, 21:52 Uhr

Trafik Stinatz: Noch ist nicht ganz ausgeraucht

Dem Trafik-Neuübernehmer Hans-Jürgen Grandits verweigert die Monopolverwaltung seit Anfang März den Tabakwarenverkauf. Nun gibt es ein neues Gesprächsangebot.

Monopolverwaltung stellt neues Gesprächsangebot über den Tabakwarenverkauf

Im Streit um den Weiterbestand der Trafik in Stinatz deutet sich Bewegung an. Hannes Hofer, Geschäftsführer der für den Tabakverkauf verantwortlichen Monopolverwaltung, stellte in der ORF-Sendung "Bürgeranwalt" ein neues Gesprächsangebot, um den Tabakwarenverkauf in Stinatz zu erhalten.

Dieser war von der Monopolverwaltung Ende Feber eingestellt worden, nachdem der vorherige Trafikbesitzer das Geschäft aufgegeben hatte. Der neue Betreiber erhielt keine Lizenz mehr für den Verkauf von Zigaretten und anderen Tabakwaren. Damit wackelt auch der Weiterbestand der angeschlossenen Lotto-Annahme und Postpartnerstelle.

"Wenn sich alle Kräfte sich dafür einsetzen, dass der Standort erhalten bleibt, kann ich mir nicht vorstellen, dass das gemeinsam mit einer Neuorganisation des Zigarettenverkaufs nicht möglich sein soll", sagte Hofer. Eine Schließung des Geschäftes in Stinatz müsse nicht die Konsequenz sein.

Bisher hat die Monopolverwaltung argumentiert, dass es im benachbarten Ollersdorf ohnehin eine Trafik gebe, die von einer Behinderten geführt wird. Im Gegensatz zur Stinatzer Tabakverkaufsstelle lebe diese überwiegend vom Tabakwarenverkauf. Durch eine "Neuorganisation" in Stinatz könne deren Existenz abgesichert werden, sagt Hofer.
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