09.11.2017, 13:14 Uhr

Schabhüttl wechselt vom Nationalrat in den Bundesrat

Jürgen Schabhüttl (SPÖ) gehörte dem Nationalrat seit Juli 2015 an. (Foto: SPÖ)
Der Wechsel von Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil in die Landesregierung und die dadurch ausgelösten personellen Rochaden innerhalb der burgenländischen SPÖ haben auch Auswirkungen auf den Bezirk Güssing. Der bisherige Nationalratsabgeordnete Jürgen Schabhüttl aus Inzenhof wird in den Bundesrat einziehen.

Das hat damit zu tun, dass Doskozil trotz 27.000 Vorzugsstimmen sein Nationalratsmandat nicht annimmt. Für ihn rückt die Steinberger Landtagsabgeordnete Klaudia Friedl in den Nationalrat nach. Ihr Landtagsmandat wiederum bekommt der derzeitige Bundesrat Peter Heger, der seinerseits in der Länderkammer durch Schabhüttl ersetzt wird, der von seiner Partei nicht mehr für die Nationalratswahl nominiert wurde.

Gewählt wird der designierte Bundesrat vom burgenländischen Landtag, die Angelobung im Parlament findet voraussichtlich am 20. Dezember statt.

Schabhüttl gehörte dem Nationalrat seit Juli 2015 an. Der Polizist beschäftigte sich vor allem mit sicherheitspolitischen Fragen, war Mitglied des Landesverteidigungs-, des Sport-, des Innen- und des Eurofighter-Untersuchungsausschusses. "Ich konnte in Wien viele neue Erfahrungen sammeln und neue Netzwerke erschließen", bilanziert der Inzenhofer Bürgermeister. Diese wolle er auch als Bundesrat nutzen.

Das Burgenland stellt für die Länderkammer derzeit drei Bundesräte. Die beiden anderen sind Inge Posch-Gruska (Hirm, SPÖ) und Marianne Hackl (Wörterberg, ÖVP).
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