02.01.2018, 14:30 Uhr

Bezirk Güssing: Zahl der Mindestsicherungsbezieher rückläufig

120 Personen haben im Oktober 2017 eine bedarfsorientierte Mindestsicherung bezogen, 2016 waren es 146 Personen.
Die Zahl der Mindestsicherungsbezieher im Bezirk Güssing ist im Sinken. Im Oktober 2017 haben 120 Personen eine Geldleistung zur Sicherung des Lebensunterhalts bzw. des Wohnbedarfs erhalten, im Oktober 2016 waren es 146 Personen. Das berichtete Bezirkshauptfrau Nicole Wild bei einem Vortrag in der Stadtpfarre Güssing.

Die größte Gruppe der Mindestsicherungsbezieher sind Alleinstehende. Ihre Zahl ist mit 77 im Oktober gegenüber dem Vergleichsmonat 2016 (76 Personen) annähernd gleich geblieben.

Markant ist der Rückgang bei der Zahl der Kinder, die im Haushalt einer Alleinerzieherin oder eines Ehepaares leben. 28 Kinder waren es im Oktober 2016, nur noch 16 ein Jahr später. "Offenbar werden Unterhaltszahlungen für die Kinder nun besser verfolgt", so Wild.

Auch die Zahl der Alleinerzieherinnen mit Mindestsicherungsbezug hat sich halbiert, nämlich von 16 Personen auf 7.

Zur Grundversorgung von Asylwerbern stehen laut Wild im Bezirk Güssing 238 Plätze zur Verfügung. Die Gesamtkapazität der Quartiere sei leicht zurückgegangen.
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