29.11.2016, 15:08 Uhr

Hilfe für Südburgenländerinnen bei Betriebsgründung

Stellten die Initiative "Gschäftsfraun" vor: Eva Weinek, Susanne Drdla, Elke Piff, Manuela Vollmann, Verena Dunst, Daniela Friedrich (von links).

Der Schritt zum eigenen Unternehmen will sorgfältig vorbereitet sein.

Beim Schritt in die berufliche Selbstständigkeit will der Verein ABZ südburgenländischen Frauen behilflich sein. Ein neues, auf eineinhalb Jahre anberaumtes Programm "Gschäftsfraun" bietet Beratung, Einzelbetreuung und gemeinsame Workshops für Gleichgesinnte an.

"Wir wollen Frauen, die ein Unternehmen gründen möchten, über betriebswirtschaftliche Aspekte und Marketing beraten", erklärt ABZ-Leiterin Manuela Vollmann. "Verkaufen will gelernt sein", bestätigt Elke Piff, die sich in Willersdorf als Kräuterbäuerin selbstständig gemacht hat.

Auch einen guten Businessplan vorlegen zu können, sei wichtig. "Wir haben die Erfahrung gemacht, dass gründungswillige Frauen bei Banken kaum Kredite für die Anfangsfinanzierung erhalten", berichtet Vollmann.

Finanziert wird das 106.000 Euro schwere Programm "Geschäftsfraun" von der EU und der Landesregierung, berichtet Frauenlandesrätin Verena Dunst. Sie erhofft sich neue Verdienstchancen und Arbeitsplätze für Frauen im ländlichen Raum.

Informationen:
0699/16670324
www.abzaustria.at/angebote-projekte/gschaeftsfraun
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