„Getrennt – Vereint“: inklusive Tanzperformance des Wiener Kulturvereins „Ich bin O.K.“ in Gnadenwald

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Wann: 30.08.2013 ganztags Wo: Vereins- und Feuerwehrhaus, Gnadenwald auf Karte anzeigen

Bereits zum dritten Mal findet heuer ein Tanzworkshop des Wiener Vereins „Ich bin O.K.“ vom 19. – 29. August in der Volksschule in Gnadenwald statt. Zum Abschluss präsentieren die TeilnehmerInnen am 30. August um 18 Uhr die Ergebnisse ihrer Arbeit im neu errichteten Feuerwehrwehrhaus unter dem Titel „Getrennt – Vereint“. Des Weiteren zeigen einige der ebenso talentierten wie bühnenerfahrenen „Ich bin O.K.“-TänzerInnen Szenen aus der aktuellen Vereinsproduktion „Ost Side Story“.

„Unser Wunsch ist es, jedem die Chance zu geben, Freude und Spaß an der Bewegung und am Tanz für sich persönlich zu entdecken“, so die beiden Vereinsleiter und Choreographen Hana und Attila Zanin, die bereits zum dritten Mal in Folge zu dem Tanzworkshop in Gnadenwald für Menschen mit und ohne intellektuelle Behinderung laden. Behutsam und mit viel Humor setzen sie dabei die Bewegungsfreude ihrer TeilnehmerInnen in Tanzschritte um. So entstehen kleine Choreographien in unterschiedlichen Tanzstilen von Modern Dance bis Hip Hop. „Der öffentliche Auftritt auf einer Bühne im Anschluss an den Workshop ist nicht nur für die TänzerInnen ein wunderbarer Höhepunkt,“ erklären Hana und Attila Zanin, „die TänzerInnen sind in ihrer Authentizität und Individualität einzigartig! Genau das ist ihre künstlerische Stärke und macht die Magie aus, mit der sie die Zuschauer in ihren Bann ziehen.“

Daneben zeigt der Verein Ausschnitte aus der aktuellen Jahresproduktion „Ost Side Story“, eine Tanztheateraufführung nach William Shakespeares Liebesdrama „Romeo und Julia“, angesiedelt im heutigen Wien, für die Bühne von den beiden Choreographen adaptiert.
Eintritt frei, Spenden werden gerne angenommen.

Infos und Anmeldung zum Workshop: h.zanin@ichbinok.at oder 0676849821100

Infos zum Verein

„Ich bin O.K.“ ist ein mildtätiger Kultur- und Bildungsverein, der 1979 von Prof. Dr. Katalin Zanin gegründet wurde. Zweck des Vereins ist es, Kindern und jungen Menschen mit und ohne Behinderung, die Möglichkeit zu geben, das kulturelle Leben unserer Gesellschaft durch öffentliche Tanzperformances vor Publikum aktiv mitzugestalten. Es ist die Vielfalt, die eine Gesellschaft bereichert und zur Verbesserung der Lebensqualität ALLER Menschen beiträgt.
Die Projekte werden in Zusammenarbeit mit ChoreographInnen und TanzpädagogInnen in den Kursen Ballett, Hip Hop, Rhythmik und Zeitgenössischer Tanz erarbeitet und vorwiegend in Wien aufgeführt.
Darüber hinaus wird es Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen ermöglicht, unter fachlicher Begleitung eigene Konzepte und Ideen zu verwirklichen.
Ausgehend vom „Off Ballet Special“ – Projekt aus den Jahren 2000 – 2003, unter der künstlerischen Leitung von Prof. Dr. Katalin Zanin, wurde die Idee einer Dance Company erneut aufgegriffen: als jüngstes Vereinsprojekt gründete die neue Leitung Hana und Attila Zanin im Jahr 2010 die inklusive „Ich bin O.K. Dance Company“. Professionelle TänzerInnen ohne Beeinträchtigung performen zeitgenössische Choreographien gemeinsam mit den TänzzerInnen des Vereins mit Behinderung mit fortgeschrittenem tänzerischem Können.
Der Erfolg stellte sich schnell ein: Auftritte in Österreich (Wien, Innsbruck, Baden), sowie europaweit in Spanien, Deutschland, und Tschechien folgten.
Die Resonanz des Publikums und der Fachleute lässt erkennen, dass die Choreographien von der Öffentlichkeit zunehmend als Kunst auf hohem professionellem Niveau wahrgenommen werden und nicht als Sozialprojekt.
„Ich bin O.K.“ besteht aus ca. 90 aktiven Mitgliedern und zahlreichen Freiwilligen. Sie alle setzen sich für das Ziel ein, die Inklusion von Menschen mit und ohne Behinderung im kulturellen Leben zu erreichen und erfolgreiche Partnerschaften zu bilden.

Hana und Attila Zanin, Vereinsleitung:

„Wir erleben täglich, dass die schönsten Dinge, die einfachsten sind. Beim Tanzen kommt es ja nicht auf akrobatische Höchstleistungen an – mit einem Grundwissen in Tanztechnik ausgestattet, entsteht die Ausdruckskraft unserer TänzerInnen durch Freude an der Bewegung im Jetzt.
Sie sind immer authentisch, individuell – einzigartig! Genau das ist ihre künstlerische Stärke und macht die Magie aus, mit der sie die Zuschauer in ihren Bann ziehen. Ihr Facettenreichtum inspiriert uns in unserer Arbeit als ChoreographInnen und erweitert unser Bewegunsspektrum als TänzerInnen. Das macht unsere Arbeit zu einem großen Geschenk.“

3 Geschichten über Freundschaft-Szenenausschnitte auf youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=rtapflqYof8

Fotos: © Bernhard Kummer

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