Wohnbau in Rum
140 Wohnungen in Rekordzeit

Fünf Gebäude, viel Licht und viel Grün: In der Steinbockallee in Rum entstehen 140 Wohnungen.
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  • Fünf Gebäude, viel Licht und viel Grün: In der Steinbockallee in Rum entstehen 140 Wohnungen.
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In lediglich 3 Monaten brachte die Gemeinde Rum das Wohnprojekt in der Steinbockallee auf Schiene.

RUM. Innerhalb weniger Monate wurden die Weichen für ein riesiges gemeinnütziges Wohnprojekt in Rum gestellt. Baustart ist November 2020. Vorgestellt wurde das Projekt der großen Öffentlichkeit beim Neujahrsempfang der Marktgemeinde im Forum am Rathausplatz. Die Neue Heimat Tirol und die Marktgemeinde Rum sind Partner bei der Ausführung für 140 Wohnungen. Das 7.800 qm große Grundstück bleibt dabei im Besitz der Gemeinde, die darauf befindlichen Wohnungen – welche von der NHT gebaut werden – gehen für 52 Jahre in das Eigentum der Wohnbaugesellschaft über. Nach Ablauf dieser Frist ist die Marktgemeinde auch Eigentümerin der Wohnungen.

Ein "Leuchtturmprojekt"

Für NHT-Geschäftsführer Johannes Gschwentner war das Projekt aus mehrerlei Blickwinkeln ein Leuchtturmprojekt: "Ich gratuliere einerseits der Gemeinde, dass sie es geschafft hat, hier die vereinzelten Grundstücke aufzukaufen, um darauf Wohnbau realisieren zu können. Auch möchte ich dem Bauamt zum Zeitablauf gratulieren. Was in Innsbruck erst in fünf Jahren möglich war – der Spatenstich für die Wohnungen im Campagne-Areal –, wird in Rum innerhalb von einem Jahr realisiert werden. Ein sehr ambitioniertes Programm." Die Häuser werden, wie schon beim Nachbarprojekt der NHT, auf Stelzen stehen, um ebenerdig überdachte Parkflächen zu ermöglichen.

Wichtige Grünflächen

Ausführender Architekt des Millionenprojektes ist das Innsbrucker Architekturbüro "scharmer - wurnig - architekten". Architekt Andreas Scharmer betont: "Wir haben darauf geachtet, dass wir große Freiflächen generieren und die Beschattung der Baukörper so gering wie möglich halten. Deswegen sind die Gebäude teils voneinander abgedreht und die Geschosse von Gebäude zu Gebäude – von 8 Geschossen bis 5 Geschossen – abgestuft." Markus Prajczer ist SPÖ-Gemeinderat und seit einigen Monaten Wohnbaureferent: "Mir war klar, dass wir keine Zeit zu verlieren haben und die geplante Wohnbauoffensive schnellstmöglich umgesetzt werden muss. 140 Wohnungen entlasten die Wohnungsnot immens. Dabei sind auch 20-30 Wohnungen in Form des betreuten Wohnens ausgelegt, in anderen Wohnungen soll das 5-Euro-Wohnen umgesetzt werden." Nicht nur die Menge der Wohnungen ist beeindruckend – bisher hatte Rum 900 Wohnungen zu vergeben –, auch in der Energieeffizienz will man Einzigartiges schaffen. Gschwentner: "Wir streben ein Passivhausstandard Plus an." Das heißt u. a. nicht nur begrünte Flachdächer, sondern auch PV-Anlagen und 100 % erneuerbare Fernwärme. Die Wohnungen sollen ihren Mietern im November 2022 übergeben werden. Prajczer freut sich: "Wir haben über 800 Personen auf der Wohnungsliste. Das wird eine große Erleichterung für die Wohnungssuchenden sein." Für die nächste Zeit gibt es auch ausreichend Aufgaben. Prajczer: "Die Wohnungsliste ist damit natürlich nicht leergefegt. Wir müssen jetzt eruieren, wo es noch Möglichkeiten für sozialen Wohnbau in Rum gibt."

Autor:

Agnes Czingulszki (acz) aus Innsbruck

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