Wie gedruckt
3D-Drucker im Einsatz - mit VIDEO

Matthias Pfanzelter in seiner Werstatt vor seinem selbstgebauten 3D-Drucker.
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  • Matthias Pfanzelter in seiner Werstatt vor seinem selbstgebauten 3D-Drucker.
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Ob in der Schule, im Hobbykeller oder in der Industrie: 3D-Drucker finden immer mehr Einsatz und begeistern Jung und Alt.

ABSAM. 3D-Drucker sind im Vormarsch. Nicht nur Ingenieure, sondern auch immer mehr Hobbybastler finden Gefallen an den mittlerweile erschwinglichen Geräten. Die Anwendungsbereiche für 3D-Drucker sind sehr vielfältig. In der Medizin als auch in der Raum- und Luftfahrt werden bereits viele Bauteile mittels 3D-Drucker hergestellt. Einer, der sich schon länger mit der neuen Technologie beschäftigt, ist der Absamer Matthias Pfanzelter. Der 32-jährige gelernte Kfz-Techniker ist seit 2017 selbstständig und kam durch Zufall zum 3D-Druck. Mit seiner Firma MP-Solutionz mit Sitz in Absam produziert er Prototypen für namhafte Firmen. „Angefangen hat das alles aus einer Bastlerei heraus. Ich wollte mir eigentlich eine CNC-Fräse besorgen, da bin ich dann durch Zufall auf den 3D-Drucker gestoßen." Mit Architektur-Modellen hat Pfanzelter angefangen, mittlerweile baut der Technikfreak Skulpturen, Möbel und vieles mehr. “Der 3D-Druck bietet viele Vorteile. Man kann seine Ideen regional fertigen und hat dadurch kurze Transportwege. Denn im Gegensatz zum Fräsen gibt es beim 3D-Druck wenig Materialüberschuss."

3D-Drucker selber gebaut

In seiner Werkstatt riecht es leicht nach verbranntem Plastik. Verschiedenste Druckmodelle sind wie Trophäen der Reihe nach aufgestellt. Hier ein Modellflieger, da eine Blumenvase, dort ein Visitenkartenhalter. Das Herzstück im Raum: der große 3D-Drucker. Um größere Dinge produzieren zu können, baute sich der ambitionierte Techniker seinen eigenen 3D-Drucker. Zuvor musste er sich jedoch einiges an Grundkenntnissen und Erfahrung erarbeiten. “Mit dem gekauften Drucker kam ich bald an meine Grenzen, so hab ich mir einfach selber einen gebaut. Es tut sich momentan sehr viel in dem Bereich. Das fängt an bei biologisch abbaubaren Materialien bis hin zu Lebensmitteln, die gedruckt werden können. Der Umwelt zuliebe versuche ich hauptsächlich mit biologisch abbaubaren Materialien zu arbeiten."

Wie funktioniert 3D-Druck?

Eines der gängigen Verfahren ist das Fused Deposition Modeling, das auch als Schichtschmelzverfahren bezeichnet wird. Mit diesem Verfahren können verschiedene Materialien verarbeitet werden, die durch beheizte Düsen geleitet und dabei geschmolzen werden. Das flüssige Material wird in einzelnen Schichten auf einer Arbeitsplatte aufgetragen und trocknet nach der Modellierung aus. Die Konstruktionseinheit des Drucks wird von einem Computer gesteuert, auf dem vorab der Bauplan für das fertigzustellende Werkstück erstellt wurde. Beim drucken wird geschmolzener Kunststoff schichtweise aufgetragen. Verwendet werden dafür Thermoplaste.

Für den Privatgebrauch

3D-Drucker für den Privatgebrauch sind mittlerweile sehr erschwinglich. Im Internet gibt es Vorlagen für verschiedene Gegenstände zum Ausdrucken. Kreative Köpfe können mit Hilfe der neuen Technologie selbst entworfenen Modeschmuck, Schachfiguren und vieles mehr ausdrucken.

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