Als der Inn noch die Autobahn war

Kurator Elias Flatscher (li.) mit Kulturstadtrat Johannes Tusch bei der Eröffnung.
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  • Kurator Elias Flatscher (li.) mit Kulturstadtrat Johannes Tusch bei der Eröffnung.
  • hochgeladen von Stefan Fügenschuh

HALL. Auf die historische grenzüberschreitende Bedeutung des Flusses Inn und seine Bedeutung für die Region möchte die Wanderausstellung „Töpfe, Truppen, Taschenuhren: Handel und Wandel auf und am Inn (1550 – 1650)“ hinweisen.
Die Ausstellung entführt in die bewegte frühe Neuzeit, als die Bergwerke in Tirol noch einen wichtigen Wirtschaftszweig darstellten, der Handel auf und am Inn die Bevölkerung von Tirol und Bayern verband und somit beiden Seiten Vorteile brachte. Die Ausstellung, die schon in einigen Orten innaufwärts zu sehen war,  behandelt das Handelsnetz und das Warenspektrum, den Währungsraum Tirol und Bayern, die Uferverbauungen, den Alltag der Schiffer und Schopper, gewöhnliche und außergewöhnliche Passagiere, den Bergbau und die Energiekrise der frühen Neuzeit.

Abgerundet wird das Programm durch einige Sonderthemen: die Münzprägung und Glasproduktion in Hall, die Truppentransporte auf dem Inn und die Zeitmessung in der frühen Neuzeit.  "Ohne unsere Partner in Bayern und Tirol hätten wir das nie geschafft!“, so der Kurator Elias Flatscher (Institut für Archäologien, Universität Innsbruck).

Im Stadtmuseum Hall in der Burg Hasegg ist die Wanderausstellung vom 22. Oktober bis 26. November 2017 jeweils Freitag-Sonntag von 14 bis 17 Uhr zu sehen.

Kurator Elias Flatscher (li.) mit Kulturstadtrat Johannes Tusch bei der Eröffnung.

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