Auf den Spuren des Heiligen Romedius

In beschwingter Weise nahmen Hans Staud und Dekan Martin Ferner das Publikum mit auf eine besinnliche Wanderreise von Thaur nach San Romedio.
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  • In beschwingter Weise nahmen Hans Staud und Dekan Martin Ferner das Publikum mit auf eine besinnliche Wanderreise von Thaur nach San Romedio.
  • Foto: Hubmann
  • hochgeladen von Stefan Fügenschuh

Nach einer kurzen Einführung in die Vorgeschichte wurde der Pilgerweg von Thaur nach San Romedio in wunderschönen Bildern vorgestellt. Das Ziel im Trentiner Nonstal ist in zwölf Etappen zu erreichen. Am Weg dorthin erwarten den Wanderer zahlreiche Wallfahrtsstätten, Bildstöcke und Marterln sowie wunderschöne Landschaften, Almen und Talübergänge. Eine Beschreibung des rund 180 km langen und über 9.800 Höhenmeter führenden Pilgerweges ist in Form eines kleinen Wanderführers erhältlich.
Gebiet der Ursprungsdiözese
2013 machten sich Dekan Martin Ferner und Hans Staud auf den Weg. Sich mit dem Pilger Romedius auseinanderzusetzen, hat die beiden tief bewegt. „Es ist für mich nicht das erste Mal, Wander- bzw. Pilgerrouten auszuarbeiten. Doch so ein inniges Gefühl der Dankbarkeit habe ich noch nie erlebt. Unterwegs ist Pfarrer Martin Ferner und mir klar geworden, dass der Romedius-Pilgerweg etwas ganz Besonderes wird“, gestand Hans Staud. Die Umsetzung und Eröffnung des Weges erfolgt im Jubiläumsjahr der Diözese Innsbruck zu ihrem 50-jährigen Bestehen. Davor war sie ein Teil der Diözese Brixen. So umspannt der Pilgerweg nahezu die gesamte Ursprungsdiözese. „Was einst Krieg und marschierende Soldaten getrennt haben, soll nun der stille Pilger im Gebet und langsamen Wandern friedlich vereinen“, so Dekan Martin Ferner.

Der Hl. Romedius aus Thaur

Den Quellen zufolge entstammte der Hl. Romedius dem Geschlecht der Edeln („Grafen“) von Thaur bei Innsbruck. Er verschenkte seine Güter an die Bischofskirchen von Trient und Augsburg, machte eine Wallfahrt nach Rom und ließ sich auf Rat des Bischofs Vigilius von Trient mit seinen Gefährten David und Abraham als Einsiedler in einer wilden Schlucht bei Tavon am Nonsberg (Trentino) nieder. Über seine Herkunft und Lebenszeit sind sich die Forscher allerdings  nicht so recht einig. Der Kult des Hl. Romedius wurde jedenfalls am 24.7.1907 approbiert. Sein Bild findet sich in vielen Häusern in Tirol.

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