Auf ins kühle Nass

Sommer, Sonne und jede Menge Spaß im Haller Schwimmbad.
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  • Sommer, Sonne und jede Menge Spaß im Haller Schwimmbad.
  • hochgeladen von Georg Hubmann

Mit Besucherzahlen bis zu 4000 Personen pro Tag ist das Haller Schwimmbad eines der bestbesuchten Freibäder in ganz Tirol. Rund 120.000 Gäste besuchen alljährlich das rund 27.000 m² große Areal, welches von neun Angestellten der Hall AG in Schuss gehalten wird. „Unsere Bademeister, Kassiererinnen und Reinigungskräfte leisten vor allem an heißen Tagen wie jetzt übermenschliches - im Gegensatz zu den meisten anderen Berufen kennen wir hier keinen Sonn- und Feiertag“, bricht Betriebsleiter Harald Graus eine Lanze für seine neun MitarbeiterInnen. Von 9 bis 19 Uhr sorgen diese mit Grünraumpflege, Wartungs- und Reinigungsarbeiten sowie der konsequenten Einhaltung des Badegesetzes für die Einlösung des eingangs erwähnten Versprechens. Hinzu kommen täglich noch rund vier Stunden für Vorbereitung- und Nacharbeiten der Anlage. Die Haller Stadtmeisterschaften Ende Juni, das Mastersmeeting zu Ferienbeginn und weitere Events halten sie manchmal auch bis weit nach Dienstschluss auf Trab.

Höchste Qualitätsansprüche

„Um den in regelmäßigen Abständen überprüften Qualitätsstandard unseres Bades halten zu können, bedarf es jeder Menge technischen Aufwandes“, so Betriebsleiter Graus. „Grundvoraussetzung für das Wohl und die Gesundheit unserer Gäste ist das hochwertige Wasser aus dem Halltal, vom dem wir pro Jahr rund 5 Mio Liter benötigen.“ Dieses Wasser wird in der technischen Anlage am Randes des Areals gefiltert und mit Chlor versetzt, bevor es in die vier Becken gepumpt wird. „Wir hier in Hall und Absam profitieren vom weichen und qualitativ hervorragenden Wasser aus dem Halltal“, ergänzt Marketingchefin Kornelia Dupan. Sie verweist dabei auf den riesigen Trinkwasserstollen im Halltal, welcher zusammen mit der Gemeinde Absam betrieben wird.

Beliebte Begegnungsstätte

Das Schwimmbad ist aber auch Begegnungs- und Kommunikationsstätte für die Haller Bevölkerung vom Kleinkind bis zum Senior, welche hier zum Teil über Jahrzehnte hinweg einen großen Teil ihrer Freizeit verbringen. „Besonders freut es uns, wenn wir beim Verlassen des Areals in lachende Gesichter sehen oder wenn wir auch mal Lob oder ein kleines Präsent für unsere Tätigkeit bekommen“, so Betriebsleiter harald Graus. Nicht so sehr freut er sich über negative Vorfälle, wie zum Beispiel über den Vandalenakt im Jahr 2014, bei dem vier Jugendliche die Schwimmbecken mit Öl verunreinigt und dadurch einen Schaden im hohen fünfstelliger Bereich verursacht haben. „Paradoxerweise stellen wir fest, dass je länger eine sommerliche Hitzeperiode dauert, auch unsere Besucherzahlen rückläufig sind. So gesehen freuen wir uns auch mal über einen trüben Tag, an dem alle ihre Speicher aufladen können und der nächste Tag dann umso schöner wird.“

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