Filmtage überwinden Grenzen

Die Disability-Filmtage des Sozialen Zentrums St. Josef in Mils fanden auch heuer wieder regen Zuspruch.
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Im Sozialen Zentrum St. Josef standen vergangene Woche die Themen Kommunikation, Freiheit und Selbstbestimmung im Mittelpunkt des diesjährigen Behinderten-Schwerpunktes.

MILS (hub). Menschen mit Beeinträchtigungen haben es oft schwer, sich zu artikulieren und mit ihrer Umwelt in Kontakt zu treten. Das Haus St. Josef in Mils hat daher die zweite Auflage der Disability Filmtage unter das Motto „Kommunikation überwindet Grenzen“ gestellt.

„Im Sinne der UN-Konvention fühlen wir uns der Thematik der Inklusion verpflichtet und bemühen uns, Menschen mit sprachlichen Beeinträchtigungen Wege der Verständigung und damit zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ebnen“, so Matthias Walter, Heimleiter des Sozialen Zentrums St. Josef. „Speziell das Medium Film bietet die Möglichkeit, zentrale Botschaften über die Rechte von Menschen mit Behinderung entsprechend zu transportieren“, ergänzt Bernhard Neuner, Behindertenpädagoge des Hauses St. Josef.

Drei Filmabende über Menschen mit Behinderungen
Zur ersten Veranstaltung der Disability Filmtage konnten mehr als 150 Gäste im Haus St. Josef begrüßt werden. Einführend erzählte der an Amyotropher Lateralsklerose erkrankte Gerhard Schöpf aus seinem bewegten Leben und zog die Zuhörer ausschließlich mit einem augengesteuerten Sprachcomputer in seinen Bann. Viel Vergnügen bereitete am zweiten Tag ein Film der Aktion „V.I.T. in Mils“, in dem Ausschnitte aus dem innovativen Projekt „Vielfalt im Tagesablauf“ vom lustigen Mauerbau, von einer Seifenrutsche oder einem gemeinsamen Ausflug gezeigt wurden. Der Hauptfilm an diesem Tag erzählte die Geschichte einer Freundschaft eines Bankmanagers mit einem Menschen mit Down-Syndrom.

Am dritten Tag berichtete ein Film über die Einführung des QM-Systems „E-Qalin“ im Sozialen Zentrum St. Josef. Die Filmtage wurden mit „Zeit des Erwachens“ beschlossen, einem Film mit Robert De Niro und Robin Williams über ein Leben voller Krankheit, „normalen“ PatientInnen und Hoffnungen. Die erfreulich hohe Beteiligung hielt auch an diesem letzten Tag an und machte die „Disability-Filmtage“ des Sozialen Zentrums St. Josef zu einem tollen Erfolg.

Autor:

Stefan Fügenschuh aus Hall-Rum

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