Jugend soll am richtigen Weg bleiben

Die Kinder testeten die Schutzausrüstung der Polizei.
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HALL. Das im Jahr 2007 ins Leben gerufene Projekt des Innenministeriums "Bleib Sauber – Jugend OK" war in den letzten Jahren ein wesentlicher Bestandteil der Jugendpräventionsarbeit der Polizei in Tirol und hat dazu beigetragen, dass durch die engagierte und innovative Arbeit der PolizeibeamtInnen ein spürbares Umdenken unter den Jugendlichen selbst, aber auch bei den involvierten Behördenvertretern, Pädagogen und Eltern eingetreten ist.
Der Grundgedanke dieses Projektes ist es, regionale Problemfelder betreffend Jugendkriminalität, mangelnde Umsetzung der Jugendschutzbestimmung aber auch andere Themen dieser Altersgruppe zu erkennen und abgestimmte Schwerpunktsetzungen begleitet von präventiven Maßnahmen zu setzen.
Ein brandaktuelles Problem ist Cyber-Mobbing. Vielen Jugendlichen ist dabei weder bewusst, dass sie gegen Gesetze verstossen, wenn sie Lügen und Beleidigungen über andere Menschen verbreiten, noch was für verheerende Folgen diese Internetattacken für die Opfer haben können. Die Polizei möchte hier durch Präventsionsarbeit erreichen, dass die Jugendlichen das Internet vernünftig nützen und fair miteinander umgehen.
Ein Dauerbrenner ist das Thema „Jugend im Verkehr“. Die Polizei klärt die Jugendlichen auf, welche Gefahren im Straßenverkehr lauern und welche Konsequenzen es hat, wenn man mit einem illegal aufgerüsteten Moped unterwegs ist.
Besonders wichtig ist auch die Suchtprävention. Dabei wird nicht nur vor illegalen Drogen gewarnt, sondern auch die Gefahren von legalen Substanzen wie Alkohol und Tabak aufgezeigt. Gerade bei letzteren stellt sich auch die Frage, ab welchen Alter man sie konsumieren darf.

Die Auftaktveranstaltung im Bezirk fand in der PI Hall statt. Ca. 150 SchülerInnen im Alter von 11 und 12 Jahren erhielten im Stationsbetrieb für Jugendliche wichtige Präventionsthemen altersgerecht vermittelt. Zusätzlich bekamen die Jugendlichen einen Einblick in die Arbeit der Polizei. So konnte Schutzausrüstung probiert und im Polizeiauto Platz genommen werden. Bei der Station des Erkennungsdienstes wurden Spuren gesucht und Fingerabdrücke gesichert.

Die Kinder testeten die Schutzausrüstung der Polizei.

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