Neue Kabinen
"Kabinenluxus" für den FC Volders

"Weil sie es verdient haben": Der Obmann des FC Volders freut sich, dass die Mannschaft neue Kabinen bekommt.
15Bilder
  • "Weil sie es verdient haben": Der Obmann des FC Volders freut sich, dass die Mannschaft neue Kabinen bekommt.
  • hochgeladen von Agnes Czingulszki (acz)

Nach dreißig Jahren wurden die Kabinen am Volderer Sportplatz auf Vordermann gebracht.

VOLDERS. "Wenn ich es dir erzähle, wirst du es nicht glauben", der neue Obmann des FC Volders und ehemaliger Profifußballer, Michael Streiter, kennt den Zustand der alten Kabinen sehr gut. Es gab keine WCs, das Dach war undicht, die Heizung veraltet. Das Gebäude wurde 1963 gebaut und seit dreißig Jahren nicht mehr renoviert.
Beim BEZIRKSBLÄTTER-Besuch wurden soeben der Asphalt verlegt, die letzten Kabel angeschlossen und die Wände gestrichen. "Sukzessive wird es fertiggestellt", erklärt Streiter, nachdem er eine Rasenmähpause eingelegt hat und aus dem "grünen Wagele" aussteigt.

Dutzende Helfer

Besonders stolz ist er darauf, dass so viele freiwillig mitgeholfen haben. "Das ist eine gewaltige Eigenleistung. Wer mit angepackt hat, der wird einen ganz anderen Zugang zu den Kabinen haben", ist er sich sicher. Für Streiter ist es die schönste Anlage Tirols. Auf einer gewaltigen Fläche befinden sich drei Fußballplätze, der Kabinentrakt selbst liegt im Norden. Mit der Renovierung und dem Neubau – bestehend aus Toiletten, einem Ausschank und den Schiedsrichterkabinen – hat man endlich wieder moderne Räumlichkeiten. In jeder Umkleidekabine befinden sich neue Sanitäranlagen. "Die Kabinen haben für die Fußballer eine sehr große Bedeutung. Sie sind das absolute Hoheitsgebiet der Mannschaft. Hier werden Spiele analysiert, getratscht, aber auch Konflikte ausgetragen. Es ist einfach wichtig, dass alles passt." Und jetzt passt nicht nur alles, Kabinen dieser Art gibt es sonst in Tirol weit und breit nicht. Da ist sich Streiter sicher.

Ein Blick in die Kabine

Die Kampfmannschaft hat ihren Trakt hinter der Tür "Heim I" schon bezogen. In der Mitte der Kabine gibt es einen Massagetisch, die rot-schwarzen Schränke tragen die Namen der Mitglieder, es gibt einen Fernseher, um die Spiele zu analysieren, und im Sanitärbereich gibt es Regenduschen. "Weil es unsere Jungs verdient haben", erklärt Streiter den "Luxus" in den neuen Räumlichkeiten. Die Mannschaft ist vor einem Jahr in die Tiroler Liga aufgestiegen. Das Niveau zu halten – "die Aufgabe ist schon groß genug" – ist eines seiner Ziele. Als neuer Obmann – er ist seit Jänner für den FC Volders verantwortlich – will er aber auch weitere Akzente setzen. "Ich will Neues im Nachwuchsbereich installieren und den Verein auch in wirtschaftlicher Sicht gut aufstellen."

Weitere Pläne

In die Kabinen haben die Gemeinde und das Land insgesamt 500.000 Euro gesteckt. Nach drei Jahren soll ein zweiter Bauschritt folgen: eine Tribüne zwischen den zwei Fußballfeldern.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen