Mehrweg statt Einweg - Soziales und umweltfreundliches Pilotprojekt bei YOG 2012

Feste ohne Reste - Ein Projekt für Umweltschutz und Nachhaltigkeit vom Verein ISSBA mit Unterstützung von Land Tirol, AMS Tirol und YOG 2012. (v.l.)LH-Stv. Hannes GSchwentner, GF AMS Tirol Anton Kern, YOG 2012 Projektkoordinator Jürgen Steinberger und GF ISSBA Thomas Jascha
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  • Feste ohne Reste - Ein Projekt für Umweltschutz und Nachhaltigkeit vom Verein ISSBA mit Unterstützung von Land Tirol, AMS Tirol und YOG 2012. (v.l.)LH-Stv. Hannes GSchwentner, GF AMS Tirol Anton Kern, YOG 2012 Projektkoordinator Jürgen Steinberger und GF ISSBA Thomas Jascha
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Feste ohne Reste lautet das Motto vom neuen Projekt des gemeinnützigen Vereins ISSBA mit Unterstützung des Landes Tirol, AMS Tirol und YOG 2012.

Nicht nur Umweltschutz, sondern auch wirtschaftliche Nachhaltigkeit stehen bei der Organisation der Ersten Olympischen Jugendwinterspiele im Vordergrund. Mit "Feste ohne Reste" präsentierte der Umweltreferent des Landes Tirol und Stellvertretende Vorstandsvorsitzende von YOG 2012, LH-Stv. Hannes Gschwentner, den Tiroler Becher- & Geschirrverleih, der im Zuge der Spiele ins Leben gerufen wurde.

Aber worum geht's wirklich?

Bei Veranstaltungen aller Art, aber speziell bei Großveranstaltungen wie den YOG 2012, entstehen enorme Massen an Müll - und hier speziell Müll aus Bechern und Plastikgeschirr. Um dieser nicht unwesentlichen Umweltbelastung entgegen zutreten, wurde dem Verein ISSBA dieses in Tirol völlig neue Geschäftsfeld ermöglicht. Im wesentlichen geht es bei diesem Verleih-System darum, von Einwegbechern, Papptellern und Plastikgeschirr wegzukommen und den Veranstaltern Mehrwegbecher und -geschirr anzubieten. Sauberes Mehrweggeschirr wird zur Veranstaltung geliefert und das benützte und dreckige Spülgut wieder abgeholt und bei ISSBA gereinigt. Damit erfolgt eine große Reduktion des Mülls von Plastikbechern und Geschirr. Ein Becher kann bis zu 500 Mal wiederverwendet werden, erklärte der Geschäftsführer von ISSBA Thomas Jascha. An einem beeindruckenden Beispiel zeigte Jascha welche Mengen an Müll allein aus 500 Einwegbechern entstehen und mit diesem Verleih-Angebot reduziert werden.

Aber nicht nur für die Umwelt ist dieses Projekt ein nachhaltiger Schritt, auch wurden neue Arbeitsplätze für am Arbeitsmarkt benachteiligte Personen geschaffen. Gemeinsam mit dem AMS Tirol beteiligt sich das Land Tirol an der Umsetzung dieses Projekts, das nachhaltig und langfristig Fuß fassen und in ganz Tirol genutzt werden soll. Land Tirol und AMS Tirol unterstützten den Verein bei Investions- und Umsetzungskosten, die sich allein für die Spül- und Reinigungsanlage auf 190.000 Euro belaufen. Dieses Geld ist aber sicherlich gut angelegt und ein wichtiger Schritt für mehr Umweltschutz und bessere Förderung von benachteiligten Personen.

Dem Verein ISSBA stehen zur Zeit 90.000 Becher und Geschirr für 5.000 Personen zur Verfügung. GF Jascha berichtet, dass das Projekt schon jetzt sehr gut angelaufen und eine steigende Nachfrage vorhanden ist. Auch andere umweltfreundliche Organisationen, wie z.B. der Umwelt Verein Tirol, unterstützen dieses Projekt und stellten dem Verein ebenfalls 20.000 Becher zur Verfügung.

Jürgen Steinberger, Projektkoordinator der YOG 2012, ist stolz darauf, mit der Umsetzung dieses Projekts einen weiteren Beitrag zur nachhaltigen Wirkung der Olympischen Spiele für ganz Tirol geschaffen zu haben. Weiters erklärt er, dass bei der Gesamtplanung der Veranstaltung speziell auf die Nachhaltigkeit und die größtmögliche Wertschöpfung für Tirol Augenmerk gelegt worden ist, wie man auch am Bau des Olympischen Jugenddorfes erkennen kann - aber dazu mehr am Samstag bei der offiziellen Eröffnung des O3's.

Alles in allem ein super tolles Projekt, mit dem nicht nur für die Zeit der Olympischen Jugenwinterspiele, sondern auch für eine hoffentlich lange und erfolgreiche Zeit danach etwas Sinnvolles und Notwendiges geschaffen wurde.

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