Neuer Hofladen am Urbanhof in Heiligkreuz

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Der Urbanhof in Heiligkreuz öffnete Mitte Juli seinen kleinen Hofladen. Dort kann man je nach Saison knackig frisches Obst und Gemüse erwerben. 

HEILIGKREUZ. Die Tomaten wachsen und gedeihen im Gewächshaus. Der Paprika hingegen wird im Freiland aufgezogen. Thomas Posch weiß, was sein Gemüse braucht. Gemeinsam mit seinen Eltern bewirtschaftet er 8,5 Hektar Land am Urbanhof in Heiligkreuz und das sehr erfolgreich. Angefangen hat Thomas vor vier Jahren mit dem Gemüseanbau. Spezialisiert habe er sich auf Tomaten, Paprika und Melonen. Dabei haben es ihm die Exoten besonders angetan. Der ausgebildete Krankenpfleger machte quasi sein Hobby zum Nebenberuf und hat beim Gemüseanbau sehr viel Spaß. „Meine Paprikas brauchen kein Gewächshaus. Im Freiland bekommen sie mehr Geschmack", weiß Posch. Die Produktpalette reicht von Salat bis hin zu Kartoffeln und Edelpilzen. Gleichzeitig bietet er auch das Gemüse von anderen Bauern in seinem Hofladen an. „Beim Rofner Bauern aus Absam und beim Nachbarbetrieb Lechner, hole ich das Gemüse, um das Sortiment zu ergänzen. Die Düngung bei meinem Anbau erfolgt organisch mit Kuhmist, Schafwolle und Brennnesseljauche. Das Unkraut wird nur mechanisch bekämpft durch jäten, Packen und Ausreißen. Auf Verpackungsmaterial aus Plastik wird verzichtet. „Bei uns am Urbanhof arbeiten wir stets naturnah", so Posch.

Melonen aus Tirol

Auf Facebook hält Posch gelegentlich nach exotischen Samen Ausschau. Auf Tauschbörsen werden dann ganz unkompliziert Samen getauscht und über den Postweg verschickt. „Der Vorteil ist, dass ich dadurch auch Raritäten anbieten kann. Ich fokussiere mich auf den Geschmack und mir gefällt es, dass ich die Samen selber ziehen kann. Heuer habe ich das erste Mal Wassermelonen und Melanzani angebaut und sie gedeihen und schmecken hervorragend. Das werde ich nächstes Jahr wieder machen. Wenn es mit der Erderwärmung so weitergeht, dann produzieren wir bald Mangos", schwärmt Posch. Aber nicht nur Obst und Gemüse baut der 37-jährige Jungbauer an, sondern auch verschiedenste Pilze. Seine hochtechnisierte Pilzanlage war früher eine Rumpelkammer. Nun züchtet er dort Rosenseitling, Zitronenseitling, Igelstachelbart, Austernpilz und andere Exoten. Die Pilze kann man übrigens auch am Haller Bauernmarkt erwerben.
Für die Zukunft habe sich Posch schon was überlegt. Das nächste Projekt ist eventuell eine Hühnerzucht. Beim Gemüse hingegen bleibt der Jungbauer aber bescheiden: „Ich habe mir vorgenommen, die Anbaufläche nicht zu vergrößern. Nur die Abläufe werde ich optimieren."

Mehr dazu

https://www.meinbezirk.at/tag/bauern

Autor:

Michael Kendlbacher aus Hall-Rum

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