"Raucher sollten auf E-Zigarette umsteigen"

VON ERL Geschäftsführer Günter Höfert (MI.) mit den Experten Prof. Bernd Michael Rode (li.) und Prof. Bernhard Michael Mayer (re.)
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"Unsere Zielgruppe sind Tabakraucher, die es nicht schaffen, von ihrem Laster wegzukommen. Wir werben nicht um Nichtraucher", stellt Günter Höfert, Geschäftsführer des Haller E-Zigarettenherstellers VON ERL, klar.
"Rauchen ist ungesund. Ich kann jedem Raucher nur empfehlen, damit aufzuhören, erklärt Bernd M. Rode, Professor für anorganische und theoretische Chemie an der Universität Innsbruck. "Viele schaffen es aber nicht auzuhören. Ich selbst habe 53 Jahre lang täglich zwei Päckchen Zigaretten geraucht. Duch die E-Zigarette, gelang es mir den Konsum von normalen Zigaretten deutlich zu reduzieren und schließlich ganz damit aufzuhören. Heute konsumiere ich nur noch die E-Zigaretten und fühle mich viel wohler und gesünder, erzählt Rode.

E-Zigaretten als Alternative

Nicht nur der Dampfer selbst, sondern auch die Umwelt profitiert vom elektronischen Dampfen. Passivrauchen ist bei E-Zigaretten de facto nicht gegeben. „Während die Tabakzigarette kontinuierlich Rauch erzeugt und somit an die Umgebung abgibt, produziert die elektronische Zigarette nur während des aktiven Gebrauchs Dampf für die Inhalation“, erklärt Rode.
Auch der Pharmakologe Bernhard-Michael Mayer, Professor am Institut für Pharmazeutische Wissenschaften, beschäftigt sich intensiv mit Wirkungen und Folgen des elektronischen Rauchens. „Ein entscheidender Vorteil der E-Zigaretten ist, dass kein Verbrennungsprozess stattfindet. Tabakzigaretten erreichen während des Rauchkonsums Temperaturen von bis zu 1000 Grad, dadurch entstehen zahlreiche Giftstoffe. E-Zigaretten hingegen verdampfen bei 260 Grad, wodurch alle Gesundheitsrisiken entfallen, die auf die Verbrennung zurückzuführen sind“, schildert Mayer.
„Dampfer inhalieren ein Gemisch aus Propylenglykol, Glycerin, Lebensmittelaromen und zumeist Nikotin. Diese Stoffe haben keine negativen Auswirkungen auf die Funktion der Lungen und sind nicht krebserregend. Das Dampfen hat demnach keine der wesentlichen Tabak-assoziierten Lungen-Erkrankungen zur Folge“, erläutert Mayer weiter.

Experte empfiehlt Umsteigen

"Leider sind die Weltgesundheitsorganisation und die meisten offiziellen Stellen gegen die E-Zigartette, weil sie die totale Abstinenz von Tabak und Nikotinprodukten fordern. Die militanten Nichtraucher sehen leider nicht ein, dass es Raucher gibt, die einfach nicht aufhören können. Denen empfehle ich, die E-Zigarette auszuprobieren", so Mayer abschließend.

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