Sonderschwerpunkt
Schwerverkehr und Klein-Lkw auf Tirols Straßen

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In enger Abstimmung mit dem Amt der Tiroler Landesregierung führt die Tiroler Polizei im heurigen Jahr wieder eine Vielzahl von Sondereinsätzen im Bereich „SCHWERVERKEHR“ durch.

TIROL. Im 1. Halbjahr 2019 wurden intensive Überwachungsmaßnahmen in Bezug auf LKW und Klein-LKW gesetzt. Dabei ging es der Tiroler Polizei insbesondere um die Überholverbote, die Sicherheitsabstände, die Nachtfahrgeschwindigkeit, die Wochenruhe in Fahrzeugen sowie das Verhalten der Lenker von Klein-Lkw. Es kam zu zahlreichen Beanstandungen.

 Im ersten Halbjahr ging es dabei insbesondere um die Themen:

  • Lkw-Überholverbote
  • Lkw-Nachtfahrgeschwindigkeit 60 km/h
  • Lkw-Abstandverhalten (50m zwischen zwei Fahrzeugen mit größeren Abmessungen)
  • Verbringung der Wochenruhe in Schwerfahrzeugen sowie KLEIN-Lkw (Geschwindigkeit, Gewichte, Beladung, technische Mängel)

Die Kontrollen wurden von Spezialisten der Landesverkehrsabteilung und Autobahnpolizei-inspektionen auf den Haupttransitrouten sowie den Beamten der Bezirkspolizeikommanden und des Stadtpolizeikommandos Innsbruck auf dem Sekundärstraßennetz vorgenommen. Einsatzorte waren insbesondere die Verkehrskontrollplätze am Brenner, in Radfeld, Kundl, Musau, Nauders und Leisach sowie die vielen sonstigen Kontrollplätze in den Bezirken.

Die Kontrollen führten zu folgenden Ergebnissen:

Lkw-Überholverbote:

2.006 Lkw-Lenker wurden beanstandet, weil sie das Überholverbot für Schwerfahrzeuge auf der A12 oder A13 missachteten (385 Anzeigen und 1.621 Organstrafverfügungen).

LKW-Nachtfahrgeschwindigkeit:

1.193 Lkw-Lenker, die zwischen 22.00 und 05.00 Uhr wegen Überschreitung des 60 km/h-Limits bestraft wurden (501 Anzeigen und 692 Organstrafverfügungen).

LKW-Abstandverhalten:

3.872 Lenker von Schwerfahrzeugen missachteten den geforderten 50m Sicherheitsabstand zwischen zwei Fahrzeugen mit größeren Längsabmessungen (3.249 Anzeigen und 623 Organstrafverfügungen).

Lkw-Wochenruhe in Fahrzeugen:

Eine Vielzahl von Schwerfahrzeuglenkern wurde an Samstagen und Sonntagen auf ver-schiedenen Parkplätzen hinsichtlich der Verbringung der regelmäßigen Wochenruhe (mindestens 45 Std) in den LKW überprüft. In 29 Fällen konnte ein konkreter Nachweis erbracht werden, dass die Verbringung der Wochenruhe im Fahrzeug unzulässig war. Der Rest der überprüften Lenker verbrachte – zulässigerweise – eine reduzierte Wochenruhe (mind. 24 Std) in ihren Fahrzeugen.

Klein-Lkw:

5.687 beanstandete Lenker von Klein-Lkw. Die festgestellten Übertretungen betrafen Geschwindigkeitsdelikte, Abstandsdelikte, Überladung, Ladungssicherung, technische Mängel und führten zu 4.667 Anzeigen und 2.176 Organstrafverfügungen.

Die Tiroler Polizei wird ihre intensive Kontrolltätigkeit auch im zweiten Halbjahr 2019 fortsetzen und weist die Lenker von Schwerfahrzeugen und Klein-LKW ausdrücklich darauf hin, die für sie geltenden Bestimmungen genauestens zu beachten. Übertretungen werden von der Polizei konsequent geahndet.

Mehr dazu

https://www.meinbezirk.at/tag/lkw-kontrolle

In enger Abstimmung mit dem Amt der Tiroler Landesregierung führt die Tiroler Polizei im heurigen Jahr wieder eine Vielzahl von Sondereinsätzen im Bereich „SCHWERVERKEHR“ durch.
Autor:

Michael Kendlbacher aus Hall-Rum

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