Tschernobyl-Kinderferienaktion - Vortrag am 19. November

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Am 26. April 1986 also vor fast 25 Jahren explodierte der dritte Reaktorblock des Kernkraftwerkes von Tschernobyl. Dadurch wurden große Gebiete vor allem von Weißrussland radioaktiv kontaminiert. Und obwohl dieses Ereignis schon so lange her ist, sind die Folgen dennoch nach wie vor gravierend. Das Hauptproblem ist die Nahrung. Denn die zwei Stoffe Cäsium und Strontium liegen in der obersten Erdschichte und werden von den Pflanzen aufgenommen. Durch diese werden die Radionuklide auf die Tiere übertragen, da sie ja zu einem Teil sich von Pflanzen ernähren. Dies wiederum bedeutet, dass die Menschen, die dort leben, auch noch nach 25 Jahren tagtäglich kontaminierte Nahrung zu essen bekommen.
Die Folgen davon sind, dass sich die Radionuklide im Körper des Menschen festsetzen und eine Immunschwäche bewirken. Als weitere Folge treten Herz-Kreislauf-Probleme auf und alle Arten von Krebserkrankungen.
Die einzige wirklich sinnvolle Möglichkeit, diesem Kreislauf zu entfliehen, ist eine unverstrahlte Nahrung. Da es nicht möglich ist, diese für Millionen von Menschen zu importieren, wurden die Schwächsten der Gesellschaft nämlich die Kinder vom Ausland zu einem Erholungsurlaub eingeladen.
Für die Ferienaktion werden Familien gesucht, die bereit sind Kinder aufzunehmen.
Die Kinder sind zwischen sieben und 17 Jahren und freuen sich riesig, wenn sie eingeladen werden. In einer Gastfamilie sind immer zwei Kinder, da das für die Kinder eine große Erleichterung darstellt, die Gastfamilie kann aber zwischen Buben und Mädchen und auch das Alter der Kinder wählen. Die Kinder bleiben ca. einen Monat lang in der Gastfamilie. Der Termin ist Mitte Juni bis 9. Juli 2011.
Alle Interessierte sind am Freitag, dem 19. November, um 20 Uhr zu einem Vortrag in der Johannesstube im Widum Volders eingeladen.
Wer bereit ist, Kinder aufzunehmen oder weitere Informationen benötigt, kann sich unter Tel. 0664-9659164 oder bruno.tauderer@dibk.at informieren.

Wann: 19.11.2010 20:00:00 Wo: Widum, Kirchgasse 1, 6111 Volders auf Karte anzeigen
Autor:

Ingrid Schönnach aus Imst

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