Deponie Gnadenwald
Vertragslösung mit Deponiebetreiber

Vergangene Woche wurde in einer nicht öffentlichen Gemeinderatssitzung über eine vertragliche Vereinbarung zwischen den Betreibern der Deponie "Pfuner" und der Gemeinde abgestimmt.

GNADENWALD. Der Gemeinderat Gnadenwald hat in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich den Abschluss eines Vertrages mit den Deponiebetreibern genehmigt. Diese Vereinbarung hatte das Ziel das derzeit bestehende 12 t Limit auf der gemeindeeigenen Zufahrtsstraße zur Deponie behördlich wieder aufheben zu lassen. Dadurch werden die derzeit fahrenden Traktoren durch größere 3- und 4-Achs Lastkraftwagen ersetzt. Zuvor hatte die Gemeindeführung im Feber 2019 eine außerordentliche Revision beim Landesverwaltungsgericht eingebracht und somit alle rechtlichen Mittel ausgeschöpft, um die Deponie zu verhindern.

Befriedigende Lösung

Vor allem die Lärm- und Abgasemissionen der Traktortransporte waren hier ein Hauptargument, die zu einem Vertragsabschluss mit dem Deponiebetreiber führten. Um die Verkehrssicherheit für den Fuß- und Radverkehr bei der Zufahrtsstraße der Deponie zu erhöhen, hat der Gemeinderat zusätzlich eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 10 km/h für über 2,1 Meter breite Fahrzeuge beschlossen.
Der Deponiebetreiber verzichtet mit der Vertragsvereinbarung auf eine spätere Erweiterung des Deponievolumens, sowie auch auf Fahrten an Samstagen. Weiters verpflichtet sich der Betreiber zur provisorischen Instandsetzung der Gemeindestraße, die Errichtung einer Ausweiche nach Vorgabe der Behörde und die Sanierung des Unterbaus der Gemeindestraße nach Abschluss der Deponie. Außerdem gewährt der Betreiber der Gemeinde einen Sonderpreis für das Aushubmaterial aus dem Gemeindegebiet Gnadenwald.

Weniger Fahrten

Die Anlieferung soll in Zukunft mit 3- und 4-achsigen Lkws erfolgen, die wesentlich mehr an Aushubmaterial transportieren können. Somit reduziert sich die Anzahl der Fahrten, um mindestes 30 Prozent, heißt es. „Wenn ein Deponiebetrieb auch sehr unerfreulich für die Gemeindevertretung und die Gnadenwalder Bevölkerung ist, stellt diese Vereinbarung einen für die Gemeinde und die Bürger annehmbaren Kompromiss dar", so die Bgm. Heidi Profeta.

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Autor:

Michael Kendlbacher aus Hall-Rum

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