Zur Verkehrsreduktion
Zusätzlicher Rad- und Gehweg als Lösung?

BMin Daniela Kampfl und GR Daniel Pfeifhofer an der Brücke zwischen Mils und Hall, einer verkehrsreichen und gefährlichen Strecke.
  • BMin Daniela Kampfl und GR Daniel Pfeifhofer an der Brücke zwischen Mils und Hall, einer verkehrsreichen und gefährlichen Strecke.
  • Foto: Birgitt Drewes
  • hochgeladen von Viktoria Gstir

MILS. Rund 17.000 Fahrzeuge täglich fahren durch die Gemeinde Mils. Das ist eine enorme Belastung, vor allem für jene die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind. Denn Rad- oder Fußwege sucht man vergeblich. Diesem Problem könnte mithilfe eines Fußweges beziehungsweise Radweges, der an die bestehende Brücke angefügt werden soll, Abhilfe geschaffen werden, so Bürgermeisterin Daniela Kampfl.

Braucht es einen zusätzlichen Rad- und Gehweg?

Verkehr reduzieren

„Wenn wir Verkehr reduzieren wollen, müssen wir die Möglichkeit für alternative Mobilität bieten, da braucht es auch Rad- und Gehwege“, stellt BMin Daniela Kampfl klar. Gemeinderat Daniel Pfeifhofer (Wir für Mils) kennt das Thema seit vielen Jahren. Bevor die warme Jahreszeit kommt, will der Obmann des Verkehrsausschusses Taten setzen und fordert einmal mehr die fußläufige Verkehrsanbindung von der Milser Reschsiedlung nach Hall. Aktuell endet der Gehweg auf Milser Gemeindegebiet. FußgängerInnen müssen dann gefährlich (vor allem jetzt in der dunklen Jahreszeit) entlang auf der B171 zum MPreis auf Haller Gemeindegebiet gehen. Dies wäre einfach zu lösen, indem zur bestehenden Brücke ein Fußweg angehängt wird.

„Die Gemeinde Mils würde für dieses langgewünschte Projekt Geld in die Hand nehmen“,

verspricht BMin Kampfl.

Haller Stadtgebiet

Die Brücke liegt jedoch teilweise auf Haller Stadtgebiet. Auch der Weg entlang der Felder auf der B 171 ist gefährlich, weil ohne Fuß- oder Radweg.

„Es wäre dringend nötig, einen Fuß-/Radweg entlang der B171 nach Hall zu errichten“

, sagt Pfeifhofer. „In beide Richtungen sind ständig Fußgänger unter höchster Gefahr unterwegs. Es gibt oft gefährliche Situationen zwischen FußgängerInnen und Autos, Unfälle waren die Folge.“ Pfeifhofer weist darauf hin, dass sich auf der Südseite der bestehenden B171 der dortige Grünstreifen im öffentlichen Gut befindet. Man könne dort zumindest einen Gehweg schottern. „Gemeinsam mit der Stadt Hall streben wir hier eine Lösung an“, verspricht BMin Kampfl. Für die beiden Gemeinden ein doppelter Nutzen: Die Verkehrssicherheit wird erhöht, weil weniger Autoverkehr und mehr Menschen, die diesen Weg als Fahrradweg und Gehweg benutzen können. Wenn diese Verbindung als Fuß- und Radweg deklariert würde, so würde man vom Land bis zu 80% Förderung bekommen, weiß GR Pfeifhofer. Gerade in Zeiten der Klimaerwärmung sollte man Rahmenbedingungen für das fußläufige Erreichen von Geschäften schaffen. BMin Kampfl ist optimistisch und wird die Gespräche mit der Stadt Hall weiterführen.

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