Christina Haslwanter geht für die NEOS in die Wahl

Landessprecher Dominik Oberhofer (re.) mit den Bezirkskandidaten Felix Olbrich (li.) Christina Haslwanter und Andreas Leitgeb (2.v.re.).
  • Landessprecher Dominik Oberhofer (re.) mit den Bezirkskandidaten Felix Olbrich (li.) Christina Haslwanter und Andreas Leitgeb (2.v.re.).
  • hochgeladen von Stefan Fügenschuh

"Wir erwarten in Tirol ein noch besseres Ergebnis als in Niederösterreich", ist Landessprecher Dominik Oberhofer optimistisch. Vor allem in der Stadt Innsbruck und Innsbruck-Land will man ein gutes Ergebnis erzielen.
Spitzenkandidatin im Bezirk ist die Haller Rechtsanwältin Christina Haslwanter, die 18 Jahre lang für die Liste "Für Hall" im Gemeinderat tätig war. "Ich war zwar nie bei einer Partei Mitglied, auch jetzt kandidiere ich als parteifreie Kandidatin für die NEOS, aber ich war immer ein politischer Mensch. Ich kann mich einfach nicht auf das Wohnzimmersofa setzen und tatenlos zuschauen, was in unserem Land alles schief läuft", so Haslwanter. Die Politik in Tirol sei "langweilig, träge und verfilzt".

Transparenz für die Bürger
Ein wichtiges Anliegen von Haslwanter ist mehr Transparenz. "Die Bürger müssen Einblick haben, wofür ihr Steuergeld ausgegeben wird. Alle Ausgaben müssen durchleuchtet und auf ihre Sinnhaftigkeit untersucht werden. Das wird aber von den derzeitigen Machthabern verhindert, weil sie sich nicht gerne messen lassen", meint Haslwanter
Eine weitere Problematik ist laut Haslwanter die Raumordnung, die Baulandhortung und die rund 16.000 Freizeitwohnsitze. “Wir NEOS sind der Meinung, dass es einen übergeordneten Raumordnungsplan braucht”, so Haslwanter weiter, die fordert, dass in diesem Punkt die Macht der Bürgermeister beschnitten wird.

Sachpolitik im Vordergrund
Listenzweiter Andreas Leitgeb aus Mieders, im Zivilberuf Polizist, möchte einerseits in der politischen Kultur ansetzten: “Ich erlebe laufend, dass es nicht um Sachpolitik geht, sondern nur um Streitereien und Eitelkeiten.” 
Als langjähriger Experte für den Tiroler Verkehr, kümmert er sich insbesondere um diesen Themenbereich. “Der Verkehr wird immer so plakativ und einseitig gedacht. Es gehört jedoch mehr dazu. Wir müssen das umfassender denken und Mobilitätskonzepte denken,” so Leitgeb. Darüber hinaus liegt ihm auch die Sicherheit der Tirolerinnen und Tiroler am Herzen.

Verkehrslösung in Hall
Angesprochen auf die Verkehrssituation in Hall meint Leitgeb: “Das alte Projekt. die 'Spange Hall-Ost' war Stückwerk und nicht fertig gedacht. Es braucht ein stimmiges Gesamtkonzept.”
 Wichtig sei, dass bei der Verkehrslösung alle Gemeinden und vor allem die BürgerInnen eingebunden sind. 

Leitgeb will bei der Volderer Brücke einen Vollanschluss, die Regionalbahn müsse bis Zirl und Wattens ausgebaut werden, der Verkehr am Unteren Stadtplatz neu geregelt.

Anliegen der Jugend
Felix Olbrich aus Absam ist schon länger bei den jungen NEOS aktiv. Er möchte, dass die Jugend besser in die politische Arbeit eingebunden wird. Ein besonderes Anliegen ist ihm auch die Europapolitik: "Wir liegen mitten in Europa, ich finde es sehr schlecht, wenn man am Brenner Soldaten und Panzer aufmarschieren lässt."

Gute Chancen für Leitgeb
Damit Christina Haslwanter ein Grundmandat bekommt, müssen die NEOS im Bezirk 10 % der Stimmen bekommen. "Das ist möglich" ist Parteisprecher Oberhofer überzeugt. Bessere Chancen hat Andreas Leitgeb, der auch auf der Landesliste Nummer zwei ist. Ziehen die NEOS in den Landtag, hat er fast sicher ein Mandat.

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