"Die Kultur kennt keine Grenzen"

Konsul Markus Wolfsteiner, Chargé d'Affaires Katharina Kastner,  Honorarkonsul Christoph Crepaz und Fiona Hyslop MSP
  • Konsul Markus Wolfsteiner, Chargé d'Affaires Katharina Kastner, Honorarkonsul Christoph Crepaz und Fiona Hyslop MSP
  • Foto: Jim Hunter
  • hochgeladen von Stefan Fügenschuh

HALL. Christoph Crepaz wurde in eine sehr kunstsinnige Familie hineingeboren. Seine Eltern hatten die Galerie St. Barbara und das Osterfestival gegründet. Schon als Jugendlicher half er beim Organisieren mit, mit 19 Jahren managte er Künstler, später leitete er selbst das Osterfestival.
Schon bald war er auch als Kulturmanager im Ausland tätig. Er zog – zunächst aus privaten Gründen – nach Edinburgh in Schottland. "Als Kulturmanager, der in ganz Europa tätig ist, bin ich an keinen Wohnort gebunden, ich kann sehr gut auch von Schottland aus arbeiten. Außerdem ist mir Edinburgh schon sehr ans Herz gewachsen", so Crepaz. Mit seiner Heimat Österreich ist er weiterhin sehr verbunden. So ist er gerade dabei, für Fügen im Zillertal ein Konzept für ein Kulturfestival auszuarbeiten.
Seine Arbeit als Kulturmanager ist völkerverbindend. Das Außenministerium erkannte, dass Crepaz die ideale Persönlichkeit ist, um Österreich in Schottland zu repräsentieren und ernannte ihn zum Honorarkonsul in Edinburgh. "Das ist natürlich eine ganz besondere Ehre, dass ich mein Heimatland hier vertreten darf", so der Kulturmanager.

Weitermachen trotz Brexit

Christoph Crepaz ist ein begeisterter Europäer. "Die Kultur verbindet die Menschen. Ich finde den Brexit sehr bedauerlich. Hier in Schottland war ja die Mehrheit sowieso für den Verbleib in der EU. Ich werde aber weiter in Schottland bleiben und weiter arbeiten wie gewohnt. Für mich gibt es keine Grenzen."

Ständig neue Ideen

Christoph Crepaz hat keine Angst, dass ihm die Arbeit ausgehen könnte. "In vielen Orten will man Kulturfestivals schaffen, weiß aber nicht genau wie. Da braucht es Experten wie mich, die wissen, wie man so etwas plant und umsetzen kann."
Crepaz denkt auch schon einen Schritt weiter: "Es wäre notwendig, das Angebot der Kulturfestivals so abzustimmen, dass man sich besser ergänzt und nicht so direkt Konkurrenz macht. Eine gemeinsame Vermarktung der Tiroler Kulturfestivals wäre eine reizvolle Aufgabe."

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