Ein rotes Herz für Kematen

Zelger Dietmar
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Ja zur Politik mit Herz, Nein zu striktem strategischen Parteigeplänkel

Auch die SPÖ Kematen hat ihre Kandidaten präsentiert. An der Spitze steht mit Gerhard Lerchner ein Routinier, der sein Team gut aufgestellt sieht.

(mh). Gerhard Lerchner sitzt seit 18 Jahren im Gemeinderat und seit vielen Jahren im Gemeindevorstand. In seinem Team finden sich bewährte Kräfte ebenso wie neue Mitglieder. Auffallend: Unter den 14 Listenmitgliedern befinden sich je zur Hälfte Männer und Frauen. Gerhard Lerchner: „Für uns war es immer wichtig, starke, kompetente und sozial engagierte Frauen in unseren Reihen zu haben. Dieser Mix garantiert eine Politik mit Herz!“

Auch die aktuelle Entwicklung im Gemeinderat bleibt nicht unerwähnt: „Wir lehnen dieses strategische Parteigeplänkel schlichtweg ab“, so Lerchner. „Vielmehr bauen wir auf eine konstruktive Zusammenarbeit, zu der wir mit Herz und Engagement bereit sind.“ Kontinuität und Zuverlässigkeit sollten laut Lerchner wieder einen Stellenwert erhalten. „Dafür stehen wir ebenso wie für einen gesunden Lebensraum, Verteilungsgerechtigkeit und vor allem Ausbildungs- und Arbeitsplätze!“

Zur Sache:

Keine Frage: Auch für die Kemater Sozialdemokraten wird es bei dieser Wahl extrem spannend. Die Zersplitterung der Volkspartei in drei wahlwerbende Gruppen bietet logischerweise völlig neue Möglichkeiten. Die SPÖ kann aufbauend auf das Wahlergebnis die künftige Rolle überdenken. Vom Bündnis mit einer der anderen Gruppierungen bis hin zum berühmten „selbstständigen Zünglein an der Waage“ wird das Spektrum reichen. Dass Gerhard Lerchner als Bürgermeisterkandidat auftritt, ist aufgrund seiner großen Erfahrung im Kemater Polit-Geschehen nicht nur aufgrund der völlig neuen Situation geradezu Pflicht.

Persönliche Statements der ListenkandidatenInnen:

Mag.a Barbara Schwarz, 1965, 2 Kinder, Landesangestellte im Fachbereich Familie.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf soll weiterhin ein wichtiges Thema in der Gemeindearbeit sein. Dazu gehört der Ausbau von Tagesmütterprojekten, eine Ganztagesbetreuung für SchülerInnen, Lernhilfeprogramme und eine Ferienbetreuung.

Die Einsetzung einer Familienbeauftragten in der Gemeinde als Anlaufstelle für Informationen und Beratung für Familien ist dafür dringend notwendig.

Bettina Gesierich, 1969, 2 Kinder, Pflegefachkraft.
Zwischenmenschliche Beziehungen sind mir sehr wichtig. Um diese zu fördern sollen Alt und Jung in Kontakt treten können, um so einen generationsüberschreitenden Austausch zu ermöglichen. Dazu müssen geeignete Rahmenbedingungen geschaffen werden.

Die „Scheu“ voreinander zu verlieren und das darin liegende Potential des „gegenseitigen Lernens“ zu entdecken wird so ermöglicht. Somit wird vom getrennten Ich und Du ein starkes Wir.

Dipl. Päd. Karin Grünberg, 1965, 2 Kinder, Lehrerin.

Sport und Gesundheit sind mir ein sehr großes Anliegen. Kinder und Jugendliche sollen auch in Kematen die Möglichkeiten haben, sich in anderen Sportarten zu betätigen, wie zum Beispiel Leichtathletik, Basketball, Bogenschiessen, Streethockey etc.

Es soll in Kematen ein Familiensportzentrum entstehen, wo sich alle Generationen zum Sport treffen können.

Sarah Brumen, 1990, Abiturientin, ehemalige Jugendvertrauensrätin an der Med.Uni.

Wohin sollen die Jugend und Schüler? Wo ist ihr Treffpunkt?

Hier besteht akuter Handlungsbedarf!

Wir brauchen einen geeigneten Standort in verkehrsgünstiger Lage. Aktuelle Angebote, flexible Öffnungszeiten, sowie eine verantwortungsbewusste und aufgeschlossene Betreuung bilden die Grundlage zur Errichtung eines Kultur- und Treffpunktcafes.

Annita Lerchner, 1947, verheiratet, 3 Kinder, Pensionistin, ehemalige Frauenvorsitzende des ÖGB Tirol und Vorsitzende des Pensionistenverbandes
Die aktive Selbstständigkeit auch im Alter ist mir wichtig. Körperliche und geistige Eigenständigkeit der SeniorInnen müssen gefördert werden. Daher setze ich mich ganz stark für die Errichtung von Betreutem Wohnen bzw. für barrierefreie und seniorengerechte Wohnungen ein.

Markus Vorhofer, 1980, Lohnverrechner und Buchhalter.
Wohnen ist mehr als nur ein Dach über dem Kopf haben. Man muss dafür einstehen, dass leistbare und bedarfsgerechte Wohnungen für jede Familie und jeden Einzelnen geschaffen werden – einfach erschwingliches Wohnen für alle.

Ich möchte, dass alle Maßnahmen getroffen werden, die zur Senkung der Wohnkosten beitragen.

Arno Strasser, 1968, verheiratet, 2 Kinder, Angestellter
Um einen gesunden Lebensraum zu erhalten wäre es notwendig, den Verkehr durch unser Dorf zu reduzieren und gegen eine Erweiterung des Flugverkehrs über Kematen einzutreten.

Es wäre wünschenswert, das Naherholungsgebiet weiter zu erschliessen und auszubauen. Zum Beispiel mit Radwegen durch und um Kematen, asphaltierten Skaterstrecken, etc.

Dieter Zelger, 1961, verheiratet, 2 Kinder, Drucker
Die veränderte Situation am Arbeitsmarkt, hervorgerufen durch Wirtschafts und Finanzkrise

Verlangt von uns mehr den je Möglichkeiten der Ansiedlung für klein und Mittelbetriebe
Zu schaffen.

Gesunde Betriebe im Ort gewährleisten langfristig Arbeits und Ausbildungsplätze für unsere Kemater Bevölkerung..

Dafür werde ich und die SPÖ Kematen mit unserer gewohnt ehrlichen Sachpolitik auch in Zukunft eintreten.

EIN HERZ FÜR KEMATEN

Liebe Kematerinnen und Kemater,

mein Leitgedanke ist ganz klar ausgerichtet:

Der Mensch ist Massstab und Mittelpunkt unseres Handelns.

Die Politik muss sich künftig mehr an der Bürgerin und den Bürger orientieren. Uns geht es um die Sorgen, Anliegen und um die Zukunft der Menschen in Kematen.

Nach reiflicher Überlegung und Absprache mit meiner Familie und meinem Team, entschloss ich mich für das Bürgermeisteramt zu kandidieren. In den vergangenen 18 Jahren meiner Tätigkeit als Gemeindevorstand und längst dienender Gemeinderat habe ich mir viel Erfahrung und umfassendes Wissen bei den verschiedensten Anforderungen in der Gemeinde angeeignet.

Im Berufsleben bin ich seit 1985 als Hauselektriker und Personalvertreter tätig.
Besonders wichtig ist mir:

• den dörflichen Charakter in Kematen zu bewahren

• das Miteinander zu verstärken

• Nachbarschaften zu pflegen

• gegen Vereinsamung anzukämpfen

• familienfreundliche Einrichtungen zu forcieren

• Alt & Jung zusammenzuführen

• leistbare Wohnraumbeschaffung

Auch Punkte, die nicht zu den Großprojekten einer wirtschaftlich starken Gemeinde zählen, aber immer wieder für Diskussionen sorgen, haben ihren Platz in der Zielsetzung. Dazu gehört u.a. die Einrichtung eines „Hundespielplatzes“, von dem sowohl Hundebesitzer als auch jene, der derzeit keinen Hund haben, profitieren können. Gerhard Lerchner: „Dort könnte man auch mehrere Hundekotsacklautomaten aufstellen, um das Gelände sauber zu halten. Ein Ausweichen auf die Felder, in der Wälder etc. wäre somit nicht mehr so wie bisher notwendig. Natürlich soll dies keine Einschränkung sein, sondern endlich ein erster Schritt für ein vernünftiges Miteinander.“

Um dies und vieles mehr zu erreichen, hat strategisches Parteigeplänkel im Gemeinderat nichts verloren.

Mein Grundsatz ist, auch nach den Wahlen für die Menschen da zu sein und ALLE gleich zu behandeln.

Mit Herz und Engagement bin ich zur Zusammenarbeit mit Ihnen bereit.

Ihr Bürgermeisterkandidat

Gerhard Lerchner

Autor:

Bezirksblätter Westliches-Mittelgebirge aus Innsbruck

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