Neue Radwege für Hall

Bgmin. Eva Posch und Vizebgm. Werner Nuding wollen eine Radwegoffensive in der Region starten.
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Nach der Milser Entscheidung gegen die Umfahrung Hall Ost sollen jetzt die Maßnahmen des Mobilitätskonzeptes, die nicht umstritten sind, wie der Ausbau des öffentlichen Verkehrs und der Radwege umgesetzt werden
"Wir sollten die Gunst der Stunde für eine echte Radwegoffensive nutzen“, meint die Haller Bürgermeisterin Eva Posch (ÖVP). Schon jetzt wurde die Errichtung eines Radweges vom Haller Gymnasium zum Schwimmbad beschlossen. Auch die Kreuzung Innsbrucker Straße/Bahnhofsstraße soll umgebaut werden und fahrradfreundlicher werden. Der geplante Radweg über das Klinik und UMIT-Gelände in Richtung Mils wird sich wegen einiger Großbaustellen etwas verschieben, neue überregionale Radwege sollen aber auf jeden Fall kommen.
„Das Land steht nach wie vor als Partner zur Lösung des Verkehrsproblems in der Region zur Verfügung“, versichert LHStv. Josef Geisler. Er werde die Stadtgemeinde Hall beim Ausbau des Radwegenetzes in der Region jedenfalls bestmöglich unterstützen.

Posch ist zuversichtlich, gemeinsam mit dem Land Tirol und den Nachbargemeinden effektive Lösungen zu erarbeiten. "Bei den Öffis sind wir auf einem guten Weg“, erklärt Posch und verweist auf die Verlängerung der Linie 4, den neuen Regiobus und die bessere Busanbindung und den barrierefreien Umbau des Haller Bahnhofes.

Dennoch macht Posch darauf aufmerksam, dass alle diese Maßnahmen das Problem nicht endgültig lösen werden. „Es ist meine Pflicht als Bürgermeisterin, reinen Wein einzuschenken. Die Situation am Unteren Stadtplatz hat sich dramatisch verschlechtert. Laut den neuesten Statistiken wird die Bevölkerung im Tiroler Zentralraum weiter stark wachsen. Dieser Tatsache müssen wir in die Augen schauen und an neuen Lösungen arbeiten. Deshalb habe ich unseren Verkehrsplaner beauftragt, alle Verkehrszahlen in Hall auf den neuesten Stand zu bringen. Wenn diese am Tisch liegen, werden wir weitere Maßnahmen setzen.“

Suche nach Autobahnauffahrt

Der Ausbau der Öffis und der Radwege ist in Hall über alle Parteigrenzen hinweg unumstritten. Die bei der Volksabstimmung durchgefallene Spange Hall Ost, die Autobahnauffahrt im Osten von Hall, wurde jedoch nur von der ÖVP uneingeschränkt gutgeheißen, während die von den Oppositionsparteien massiv kritisiert worden war. Vizebgm. Gerhard Mimm (SPÖ) könnte sich vorstellen, einen Autobahnanschluss weiter im Osten auf Milser Gemeindegebiet zu errichten. Bgm. Eva Posch und LHStv. Josef Geisler hatten stets erklärt, die Spange Hall Ost das optimale Projekt für die Region. Möglicherweise wird ja in ein paar Jahren vom Land Tirol ein neues Projekt vorgestellt, welches dem alten sehr ähnlich ist.

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