Stellungnahme von Bürgermeister Horst Unterpertinger und GF Dipl.-Ing. (FH) Rudolf Häusler

Bürgermeisterkandidat_Rudolf Häusler

... zur „Harschen Kritik am ‚Abschiedsgeschenk des Kemater Noch-Ortschefs‘“ des Herrn Dr. Georg Gschnitzer von der Liste „Unabhängiges Kematen“.

Kematen. Die Behauptung, dass die Kläranlage des Abwasserverbandes Zirl bereits jetzt völlig ausgelastet ist und nur mit finanziellem Aufwand aufgerüstet werden kann, um die Abwässer des neuen Kemater Gewerbegebietes aufnehmen zu können, ist eine fachliche und sachliche Unwahrheit.

Richtig ist, dass die Gemeinde Kematen mit einem Abwasserprojekt des renommierten Ingenieurbüros Gert Bennat rechtzeitig eine Prüfung und Einstufung des Gewerbegebietes hinsichtlich der Aufnahmekapazität für die Kläranlage Zirl veranlasst hat. Diese hat ergeben, dass die Kläranlage Zirl noch genügend Reserven hat und bei Realisierung des Gewerbegebietes Kematen Nord keinesfalls erweitert werden müsste. Außerdem verfügt die Gemeinde Kematen noch über genügend freie Kapazitäten bei der Kläranlage Zirl.

Weiters ist festzustellen, dass die gesamte Infrastruktur für das Gewerbegebiet (Straßen, Wasserleitung und Kanalisation) vom Grundbesitzer auf dessen Kosten errichtet wird und unentgeltlich in den Besitz der Gemeinde Kematen übergeht.

Die Gemeinde Kematen erhält alleine die Anschluss- und Benutzungsgebühren für Kanal und Wasser und trägt daher auch die laufenden Kosten, die für das Kanal- und Wasserleitungsnetz in diesem Bereich anfallen. Ebenso steht der Gemeinde Kematen der Verkehrserschließungsbeitrag für das gesamte Gebiet zur Gänze zu.

Das von Dr. Georg Gschnitzer zitierte „Finanzloch“ ist wohl dessen „Milchmädchenrechnung“, denn es ist einmalig und beispiellos für Tirol, dass ein Grundstückseigentümer sämtliche Kosten für die Aufschließung übernimmt.

Nach 21jähriger Bürgermeistertätigkeit von Horst Unterpertinger zählt Kematen nun zu einer der wirtschaftlich erfolgreichsten Gemeinden Tirols. Immerhin wurden in diesem Zeitraum einmalige Ausgaben und Investitionen in Höhe von € 34,5 Mio. getätigt und das Kommunalsteueraufkommen konnte von € 0,26 Mio. auf € 1,4 Mio. gesteigert werden. In Kommunalen Finanzfragen dürfte hier dem Landhausjuristen Dr. Georg Gschnitzer die fachliche und sachliche Kompetenz fehlen.

Autor:

Bezirksblätter Westliches-Mittelgebirge aus Innsbruck

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