13.04.2017, 20:24 Uhr

Neue Kunstkonzepte für die Burg Hasegg

Richtigstellung: Ausstellung von Andrea Holzinger ist kein ubuntu-Projekt

Hall (mr). Auf Grund eines Missverständnisses wurde in der Ausgabe vom 12. April die Vernissage von Andrea Holzinger als Veranstaltung von "ubuntu" dargestellt. Ubuntu – die Kulturinitiative von SOS-Kinderdorf - war zwar vier Jahre lang für die Gestaltung der Ausstellungen in der Burg Hasegg zuständig, ist jetzt jedoch nicht mehr involviert. Kuratorin Julia Sparber-Ablinger geht nun eigene Wege und präsentiert neue Kunstkonzepte für die Räume im Museum Münze Hall: Das erste stammt eben von der Künstlerin Andrea Holzinger. Fotorealistische Malereien wechseln sich dabei mit diffusen Darstellungen ab. Allen Arbeiten gemein ist die spielerische Annäherung an kindliche Lebenswelten, „die Spaß machen aber auch zum Nachdenken anregen sollen“, so die Künstlerin. Sie spielt mit kompositorischen Mitteln, wie exzentrischen Fotovorlagen, asiatischen Comics, aber auch mit Formen und Mustern, raffinierte Spiele. Holzingers Werk ist geprägt vom gelernten Handwerk, erprobten, malerischen Qualitäten und einem fotografischen Blick. Bemerkenswert ist ihr instinktives Zeitgefühl, das als gekonnter Mix aus Vergangenheit mit Gegenwart daherkommt. Aktuelle Tendenzen sind in ihren Bildern ebenso zu lesen, wie ihr persönlicher Kontext zu erlebten Erfahrungen aus frühester Kindheit. Diese breiten Zeitspannen kumulieren in Andrea Holzingers Bildern aus Harz-Ölfarben auf Leinwand. Leuchtende Schichten voller Mut und Tatkraft. Die Ausstellung ist noch bis 21. Mai zu sehen. Weitere Infos unter: www.kunst-konzepte.at
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