19.10.2017, 12:23 Uhr

50 Jahre Galerie St. Barbara

Michael Schöch wird gemeinsam mit Freunden, Schülern und Kollegen einen Einblick in das Universum von Robert Schumann geben. (Foto: Arturo Fuentes)
HALL. musik+ ist aus der Arbeit der Galerie St. Barbara entstanden, die 2018 ein großes Jubiläum feiert: 50 Jahre. Bereits in dieser Saison werden bei musik+ vorbereitende Impulse gegeben.
Im Mittelpunkt stehen Komponisten, Interpreten und Menschen, die uns die unendliche Schönheit, Kraft und Poesie dieser wundervollen Kunstform eröffnen, uns verzaubern, berühren, ver- und entführen – vielleicht auch verstören. Wir werden die Gelegenheit haben, mit vielen jungen wie auch berühmten Künstlern – von u.a. Nicolas Achten, Julie Fioretti über Elisabeth Hubmann, Elias Praxmarer, Joseph Trafton, Alexander Melnikov bis hin zu Hopkinson Smith, Philippe Herreweghe und René Jacobs – eines vom Kostbarsten heute zu teilen: gemeinsame Zeit.

Ein wichtiger Teil der Arbeit war schon immer, junge Menschen zu unterstützen, das ist heute wesentlicher denn je. Zukunft.Musik ist für noch in Ausbildung oder gerade am Beginn ihrer Karriere stehende junge Künstler ein professionelles Podium abseits der Star- und Sternchenkultur.

Tiroler Musikern widmet musik+ heuer fünf Abende. Zu Beginn mit Werken von Johann Zach, Michael Schöch eröffnet 2018 den Zyklus Universum Schumann – den er mit Freunden, Kollegen und Schülern gestalten wird. Das cedag quartett beschäftigt sich mit Dmitri Schostakowitsch und Musik, die unter lebensgefährlichen Bedingungen verfasst wurde (Di 17.04.2018).

Neben Alter Musik auf nachgebauten Instrumenten (Anne Marie Dragosits – Cembalo, Virginal; Hopkinson Smith – Laute) werden Kompositionen unserer Zeit in den nächsten Jahren vermehrt zu hören sein. Den Auftakt macht das österreichische Ensemble PHACE mit einer Tiroler Erstaufführung von Christof Dienz.

Zu vielen Veranstaltungen gibt es .daneben – eine Reihe von und mit Gerhard Crepaz und Gästen – als Einstimmung vor den Konzerten.
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