03.09.2014, 13:40 Uhr

Havaneserdame Sophia geht mit auf Tour

Sophia stilecht mit Fliegerbrille und Helm, sämtliches Equipment ist selbstgemacht. (Foto: Mayr)

(kurt). Wo der Innsbrucker Geri Sampt mit seiner Sophia unterwegs ist, werden die Kameras gezückt und die Augen groß. Die Havaneser-Dame sorgt mit ihren Outfits regelmäßig für Begeisterung und Schmunzeln. Vor allem, wenn das Duo mit dem Motorrad unterwegs ist, sorgt es für Furore. Sophia ist nämlich perfekt eingekleidet: Vom Helm über die Fliegerbrille bis hin zum fransigen Ledermantel.

Alles selbst gemacht

Zu kaufen bekommt man die Hunde-Couture aber nicht, alle Stücke sind in liebevoller Kleinarbeit von ihrem Herrchen Geri selbst geschneidert und gebastelt worden.
"Ich bin zufällig auf den Hund gekommen. Vergangenes Jahr im Herbst habe ich Sophia übernommen, ihr Frauchen hatte zu wenig Zeit für sie und als ich sie sah, konnte ich einfach nicht nein sagen. Und weil sie einfach so putzig ist, dachte ich, Sophia braucht auch eine passende Garderobe. Mittlerweile ist das Schneidern mein Hobby geworden und ich bin schon ein bisschen stolz darauf, ich werde oft auf die Outfits angesprochen", erzählt Sampt.

Langsames Training

Das Hobby Motorradfahren und den Hund unter einen Hut zu bringen, erforderte Zeit. Und siehe da: Sophia war ein Glücksgriff. "Ich habe sie ganz langsam trainiert. Gestartet habe ich auf Kinderschaukeln. Habe sie hineingesetzt und mit der Zeit langsam angefangen zu schaukeln, als das funktionierte sind wir mit dem Fahrrad ausgerückt. Erst habe ich sie nur geschoben und dann ganz langsam begonnen mit ihr auszufahren", so Sampt. Recht schnell war klar, dass Sophia keinerlei Probleme hatte sich an die täglichen Radfahrten zu gewöhnen.
"Dann hatte ich das Problem, dass es für Motorräder keine Boxen zu kaufen gibt. Ich habe alles selbst gebaut. Das war ein umfangreiches Projekt, es muss ja alles legal sein", sagt der Bastler. Schlussendlich hat er ein System entwickelt, als Basis diente ein Reisetrolley der auf dem Tank umfangreich befestigt ist. Sophia kann darin angeschnallt und hinter einem Windschild mitfahren. "Ich bin kein Egoist und würde das nie machen, wenn Sophia Angst hätte oder sich nicht wohlfühlt. Aber im Gegenteil, sie fährt sehr gerne mit. Ich brauche ihr nur die Brille aufzusetzen und sie weiß, dass wir fahren. Dann freut sie sich und sie genießt dann das Bad in der Menge. Wir fahren oft auf Treffen und da ist sie dann der Liebling der Massen. Am stolzesten bin ich darauf, dass sie jetzt nicht mehr das Hunderl ist, sondern die Sophia" , sagt Sampt sichtlich stolz.
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